Eckhard Roß und türkisch-islamische Vertreter handelseinig

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Symbolbild - man ist sich zumindest handelseinig.

Neuenrade - Eckhard Roß ist sich mit den Käufern handelseinig. Wenn der Märkische Kreis einer Bauvoranfrage durch die potenziellen Käufer zustimmt, wird er das Areal an der Bahnhofstraße verkaufen und den Betrieb in das Industriegebiet Küntrop verlagern. An der Bahnhofstraße würde dann ein größeres türkisch-islamisches Kulturzentrum mit Moschee entstehen.

 Das bestätigte der Inhaber der Zimmerei Roß am Dienstag. Verhandelt hat Roß persönlich und telefonisch mit einem Vertreter der „Emug e.v.“ aus Köln (Europäische Moscheebau- und Unterstützungsgemeinschaft). Angesprochen wurde er im Vorfeld von Vertretern aus dem Bereich des türkisch-islamischen Kulturzentrums, das direkt gegenüber an der Bahnhofstraße ansässig ist.

Nach Auskunft von Roß will man das Gebäude für religiös-kulturelle Zwecke nutzen. Isa Avci, Mitglied der türkischen Gemeinschaft und offenbar mit den Plänen vertraut, sagte auf Nachfrage, das man – wenn denn die Bauvoranfrage positiv entschieden werde – dort eine Mosche / Gotteshaus einrichten werde aber eben auch ein modernes Kulturzentrum mit Café, das für alle Neuenrader zugänglich sein soll. Auf dem Gelände, wo das türkisch-islamische Kulturzentrum ansässig ist, sollen dann möglicherweise Parkplätze eingerichtet werden.

Zurück zu Eckhard Roß: Der 60-jährige Inhaber der Zimmerei erläuterte, dass sein Sohn Christopher Roß mittelfristig den Betrieb übernehmen werde. Als Übergabezeitraum biete sich da das Jahr 2020 an. Dann werde der Betrieb 100 Jahre alt und zudem werde er selbst 65 Jahre alt. Sohn Christopher jedenfalls ist vom Fach, hat Tischler gelernt, besitzt eine kaufmännische Ausbildung und arbeitet als Prokurist in einem Iserlohner Sägewerk. Zimmerei-Inhaber Eckhard Roß ist für Transparenz.

Die elf Mitarbeiter im Unternehmen sind über einen möglichen Umzug und die Nachfolgeregelung informiert. Wie gesagt – der Verkauf der Zimmerei hängt nun von der Bauvoranfrage ab. Werde es damit nichts – dann bleibe die Zimmerei Roß eben an ihrem bisherigen Standort, sagte Roß.

Von Peter von der Beck

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