Diner en blanc kommt bei Besuchern gut an

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Rund 30 Gäste dinierten ganz in Weiß im Neuenrader Stadtpark.

Neuenrade - Dieser Trend kommt ausnahmsweise einmal nicht aus den USA, sondern aus Deutschlands Nachbarland Frankreich und erfreut sich weltweit wachsender Beliebtheit – da macht Neuenrade keine Ausnahme.

Zum mittlerweile dritten Mal fand am Dienstagabend auf dem Wall das sogenannte Diner en blanc (Abendessen in Weiß) statt. Rund 30 Frauen und Männer folgten an diesem Abend der Einladung von Bernd Buntenbach und Christiane Frauendorf des Neuenrader Stadtmarketings, die die Aktion auch diesmal wieder federführend organisiert hatten.

Als „Geburtsstunde“ des Diner en blanc gilt das Jahr 1988, als sich der Franzose Francois Pasquier an einem Sommerabend zu vielen Gästen gegenübersah und seine Gartenparty spontan in einen nahegelegenen Park verlegt haben soll. Eine Aktion, die bei den Gästen so gut ankam, dass sie sich fortan jährlich zum Diner en blanc verabredeten.

Wie der Name bereits erahnen lässt, lautet der Dresscode für den Abend „weiße Garderobe“: Schick gekleidete Gäste setzten sich an die lange, ganz in weiß gedeckte Tafel – geschmückt mit silberfarbenen Kerzenständern und weißen Windlichtern. Mit Blick auf die Villa am Wall genossen die Besucher die Gesellschaft und Speisen. Für die musste übrigens jeder selbst sorgen, dann das Diner en blanc soll eher ein großes Picknick als ein gediegenes Festmahl sein. Dennoch kam fast königliche Stimmung auf, als Irmhild Haastert und ihre Schülerin Julia Schubert mit Querflötenmusik für klassische musikalische Untermalung und einen besonderen Abend sorgten.

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