CDU-Ortsunion: „Diesen Weg werden wir weitergehen“

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Auf Stellwänden war die Geschichte der Neuenrader CDU seit 1979 dargestellt.

Neuenrade - „Diesen Weg werden wir weitergehen“, betonte Bürgermeister Antonius Wiesemann anlässlich der 70-Jahr-Feier der CDU-Ortsunion am Samstag im Kulturschuppen. „Immer für die Stadt, immer für die Sache“, so habe die CDU in den vergangenen sieben Jahrzehnten gearbeitet.

Digitalisierung, demographischer Wandel oder etwa die Energiewende – dafür brauche die Stadt Neuenrade eine starke CDU. „Und die haben wir“, verdeutlichte Wiesemann.

Auf die Entwicklung der Ortsunion blickte indes der Vorsitzende Thorsten Schneider zurück. Selbige sei 1946 in der Nachkriegszeit gegründet worden und damit die erste im gesamten Kreisgebiet gewesen. Alexander Klinke sei das erste Mitglied und, eingesetzt durch die Alliierten, Bürgermeister der Neuenrader nach dem Krieg gewesen. Diesen Moment nutzte Schneider, um der Familie, vertreten durch Alexander Klinke, Enkel des Mitbegründers der Neuenrader CDU, für ihr fortlaufendes Engagement in der Partei zu danken.

Eine Mitgliederpartei sei die Ortsunion dann Mitte der 60-er Jahre geworden, seitdem stellte die CDU vier Bürgermeister, führte Schneider weiter aus. Eine Tatsache, die von Kontinuität zeuge, wie Thorsten Schick, der Kreisvorsitzende der Partei, betonte. Nur mit Vertrauen könne man eine solche lang andauernde Zeitspanne erreichen. Dieses schafft die CDU wohl auch durch die persönliche Bindung zur Wählerschaft, die Thorsten Schneider hervorhob. „Nahbar und Nachbar zugleich“, so sei die Arbeit in der Lokalpolitik. Der Vorsitzende der Ortsunion dankte zudem den Verbänden, die Junge Union, Frauen Union und Senioren Union seien eine wichtige Hilfe.

Die Bundestagsabgeordnete der CDU, Christel Voßbeck-Kayser, lobte die Neuenrader für ihre Unterstützung bei der Bundestagswahl. Nach den Grußworten wurden die Gäste mit Kaffee und Kuchen versorgt. Unter den Besuchern war auch eine Abordnung aus der Neuenrader Partnerstadt Klingenthal, darunter der Bürgermeister des sächsischen Ortes sowie der CDU-Vorsitzende.

Für den Nachwuchs war ein Clown engagierte worden, der die Kinder mit Figuren aus Luftballons erheiterte. Die Gäste fanden sich in kleinen Gruppen zusammen, plauderten oder betrachteten die Stellwände, auf denen die Geschichte der Neuenrader Christdemokraten aufgezeigt wurde. Bis 1979 reichten die Fotos und Wahlplakate zurück. Gegen Abend bereitete das Team des Kaisergartens Grillgut für die Feiernden zu. „Ich bin stolz für Neuenrade mit dieser Partei arbeiten zu dürfen“, bekräftige Bürgermeister Wiesemann. Ein Gefühl, das wohl nicht wenige Besucher im Kulturschuppen teilten.

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