Außergewöhnliche Klänge beim Adventskonzert in St. Mariä

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Das Alphorn-Quintett bildete einen besonderen Programmpunkt während des Konzertes.

Neuenrade - Passend zum ersten Adventssonntag fand in der Kirche St. Mariä Heimsuchung das 43. Adventskonzert unter dem Titel „Musik im Advent“ statt. Die zahlreichen Zuhörer wurden mit einem abwechslungsreichen Programm auf die Vorweihnachtszeit eingestimmt.

Mit der Organisation war in diesem Jahr der Shalomchor beauftragt. Josef Brockhagen, engagierter und bewährter Allrounder im Gemeindeleben, konnte sich völlig berechtigt nach anderthalb Konzertstunden nicht nur artig beim Publikum bedanken, er konnte auch ein positives Fazit ziehen. Mehr als 300 Zuhörer waren in das Gotteshaus gekommen, um sich musikalisch auf den Advent einstimmen zu lassen.

Den Auftakt zu der Veranstaltung gab Musiklehrer und Dirigent Rolf Bürgermeister mit Duprés „Sortie“ an der Orgel. Weitere Garanten für den ausgereiften Konzertablauf waren der Gospelchor Joyfull aus Dortmund und der Shalomchor, die beide von dem Musiklehrer geleitet werden. Für eine musikalische Besonderheit sorgten die Alphornbläser aus dem benachbarten Plettenberg, die in der Marienkirche für besondere Klänge sorgten.

Das Quintett aus der Viertälerstadt überraschte auf dem langgezogenen Blasinstrument, das eigentlich in der Schweiz sein Zuhause hat, mit einer guten Intonation, die Tonerzeugung war ebenso gut wie das Zusammenspiel. Das Alpblashorn verfügt weder über Ventile, Klappen oder Züge und ist mit den zu spielenden Tönen auf die Naturtonreihe beschränkt. Passend zur Adventszeit wurden der Alphorn-Choral, der Abendfrieden und die Abendruhe vorgetragen. Das Publikum applaudierte mehrfach für die die Musiker an den außergewöhnlichen Instrumenten.

Der Musiker des Kirchenchores Cäcilia und des Shalomchores konnten ebenfalls mit einem bunten Programm aufwarten. Den Sängerinnen und Sänger war die Freude an ihrer Musik anzusehen. Ihr Repertoire, abgestimmt auf die Adventszeit, erreichte schnell das Publikum. Der Shalomchor zeigte sein Können unter anderem mit dem bekannten „Jerusalem“ oder dem „Schau auf die Welt“. Der Kirchenchor Cäcilia überzeugte ebenfalls mit den Stücken „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ sowie „Hosianna! Schmückt den Weg.“ Er wird dirigiert von Lucia Klinkhammer.

Auch die Gospelmusik ist in deutschen Gotteshäusern keine Seltenheit mehr. Die aus den Stimmen Tenor, Sopran und Alt bestehenden Gospelchöre sind immer wieder der Grund, dass der Funke der Begeisterung schnell auf die Zuhörer überspringt und durch rhythmisches Mitklatschen das adventliche Kulturprogramm aufgewertet wird.

 Mit viel Elan präsentierten der Gospelchor Joyfull seine Stücke. Qualitativ überzeugte er mit abwechslungsreichen Jazzharmonien. Mit dem in englischer Sprache vorgetragenem Silent Night (Stille Nacht, heilige Nacht) machten die Musiker deutlich, dass deutsche Weihnachtslieder durchaus als mitreißende Gospelmusik das Publikum erreichen können. Abgerundet wurde das Programm des Advents-Konzertes mit der Philipp-Neri-Band. Das Quartett, bestehend aus Thomas Wurm, Ulrike Wurm, Thomas Frank und Michael Nottelmann, (Orchesterquerflöte, Klavier, Gitarre, Bass) spielte unter anderem Bachs bekanntes Lied „Ave Maria“ .

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