Ausgleichsmaßnahme: Hainbuchen und Sträucher an K12 und K14

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Die neu gepflanzten Hainbuchen an der K12 und K14 sind Teil einer Ausgleichsmaßnahme wegen des Straßenneubaus.

Neuenrade - Im Rahmen des Ausbaus der Kreisstraßen 12 und 14 wurden nun abschließende Ausgleichsmaßnahmen beendet. Diese beinhalteten die Bepflanzung von Jungbäumen und Sträuchern an der Straße.

Jede Menge Jungbäume sind an der Kreisstraße 12 und 14, zwischen Balve-Garbeck und Neuenrade, zu sehen. Diese sind Teil des Umbaus der Straße. „Es handelt sich um eine Ausgleichsmaßnahme: Es wurden Flächen für den Umbau benötigt, also hat der Kreis beschlossen, die Flächen im Bereich der Straße zur Neubepflanzung zu nutzen“, berichtete Michael Overmeyer, Presseprecher der Regionalniederlassung Südwestfalen für den Landesbetrieb Straßenbau NRW.

Bereits am 1. Februar sei mit der Maßnahme begonnen worden, die nun abgeschlossen wurde. Es handelt sich um eine Hochstamm- und Strauchbepflanzung – insgesamt wurden 55 Hochstämme und über 2000 Stück Sträucher angepflanzt. Außerdem gebe es rund 6000 Quadratmeter Rasenfläche im Bereich der K12 und K14. „Es handelt sich um ortsübliche Gewächse“, so Overmeyer. „Die Vorgabe für die Stämme war es eigentlich, Bergahorn zu pflanzen, weil dieser auch vorher dort war.“

Allerdings werde vor der Neubepflanzung auch immer der Boden untersucht. „Wir testen vorher, ob die Bäume auch gepflanzt werden können. In diesem Fall wurde festgestellt, dass sich Verticilium – ein Pilz – im Boden befindet.“ Dieser bringe den Ahorn langfristig zum Absterben. „Deshalb wurden Hainbuchen gepflanzt“, weiß Overmeyer. Diese seien dem Pilz gegenüber unempfindlich und wurden deshalb ausgewählt. Außerdem habe man bereits gute Erfahrungen mit den Hochstämmen gemacht: An der K12n wurden im Rahmen einer anderen Maßnahme vor einigen Jahren ebenfalls 28 Hainbuchen gepflanzt worden.

Insgesamt seien 50 000 Euro investiert worden. Der Landesbtrieb Straßenbau NRW arbeitete dabei im Auftrag der Verwaltung des Märkischen Kreises, da dieser keinen eigenen Betrieb habe, so Overmeyer. Die Arbeiten an der K12 und K14 wurden von der Firma Naturbau Siebengebirge aus Unkel durchgeführt.

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