Ausblick auf die Zukunft

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Burgschule Neuenrade

Neuenrade - Zum Abschluss des Schuljahres 2015 / 2016 zogen die Verantwortlichen der örtlichen Schulen beim Ausschuss für Schule, Sport, Jugend und Soziales Bilanz und gaben einen Ausblick auf die Zukunft.

„Es geht das Gerücht um, dass auf einer Versammlung beschlossen wurde, die Hönnequell-Schule in eine Sekundarschule umzuwandeln“, bemerkte Dietrich Maurer von den Bündnisgrünen zu Beginn. „Das entbehrt jedweder Grundlage. Ich war selbst auf dieser Versammlung und es wurde nicht im geringsten über dieses Thema gesprochen. Das Schulmodell der Hönnequell-Schule läuft ganz normal bis 2020 / 2021 weiter“, klärte Hauptamtsleiter Dierk Rademacher auf. Auch Astrid Wagner-Tillmann, Leiterin der Hönnequell-Schule, ging kurz auf das Gerücht ein: „Das ist Unsinn.“

Die Hönnequell-Schule sei sehr gut besucht. „Wir können im Moment ungefähr 430 Schüler verzeichnen“, sagte Wagner Tillmann. Lehrer seien circa 40 angestellt. „Genau kann man das noch nicht sagen. Wir haben von drei ausgeschriebenen Stellen eine besetzen können, auf die anderen beiden haben sich noch keine geeigneten Bewerber gemeldet,“ sagte Wagner Tillmann. Für das kommende Schuljahr kündigte sie einige Änderungen an. So könnten sie Schüler ab der fünften Klasse ein Profil und ab der sechsten Klasse eine verfeinerte Profilschiene wählen. „Die Wahl gilt immer für ein Schul-Halbjahr. Danach haben die Schüler die Möglichkeit, die Richtung bei Bedarf zu wechseln“, informierte Wagner-Tillmann.

Ab der achten Klasse können die Schüler dann entweder Spanisch belegen oder weiter in einem Profil bleiben. Auch Delf, der offizielle nachweis für Französisch-Kenntnisse, und das Cambridge Zertifikat, ein englisches Sprachzertifikat der Universität Cambridge für Nicht-Muttersprachler, solle demnächst angeboten werden. Außerdem werde in Zukunft das Fach Arbeitslehre unterrichtet.

Das Highlight für die Burgschule war in diesem Schuljahr das Zirkusprojekt. „Es war einfach beeindruckend, wie die Kinder in 12 verschiedenen Bereichen aufgetreten sind. Ich finde es wunderbar, dass wir das den Kindern ermöglichen konnten, auch dank der Sponsoren und etlicher Eltern, die beim Auf- und Abbau des Zirkuszelts geholfen haben“, zog Awerd Riemenschneider, Leiter der Burgschule, Bilanz. „Wir haben auch schon die Zusage, dass der Zirkus in vier Jahren wieder nach Neuenrade zur Burgschule kommt“, kündigte Riemenschneider an.

Auch die Waldorfschule hatte mit ihrem Theaterstück „Das Haus der Temperamente“, frei nach Johann Nestroy, ihr Highlight. „Was da in den Schülern freigesetzt wurde, war schon beeindruckend“, resümierte Claudia Malcus , Zuständige für die Öffentlichkeitsarbeit der Waldorfschule. Die Zusammenarbeit mit vip Neuenrade laufe gut an. „Am 3. Juli findet unser Sommerfest statt. Der Bürgerbusverein stellt freundlicherweise seine Busse als Shuttleservice zur Verfügung“, kündigte Malcus an.

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