Ausbau des Hüttenweges 2016

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Diese Straße im Küntroper Industriegebiet soll im kommenden Jahr ausgebaut werden. Die Stadt Neuenrade hat dafür im Haushalt 140 000 Euro eingeplant.

Neuenrade - Der Hüttenweg wird Mitte kommenden Jahres für einen Millionenbetrag zur Kreisstraße ausgebaut. Das lässt sich der Märkische Kreis rund 1,2 Millionen Euro kosten, auch die Stadt Neuenrade ist mit zusätzlichen Kosten im Boot. Im Neuenrader Haushalt werden für den Städtischen Anteil 140 000 Euro eingeplant. Und in den Haushalt des Märkischen Kreises wurden vorsorglich 500 000 Euro eingestellt.

Es ist eine umfangreiche Baumaßnahme und mit der Fertigstellung wird ein wichtiger planerischer Schritt des Märkischen Kreises abgeschlossen. „Damit haben wird dann den Strang von Balve bis Neuenrade (Anbindung an die Bundesstraße) komplett fertig“, erklärte Hendrik Klein, Pressesprecher des Märkischen Kreises. Somit existiert die K 14 quasi nicht mehr, dafür gibt es dann die K 12.

Wie der Sprecher weiter erläuterte, werde die Straße 6,50 Meter breit, damit auch Lastwagen bequem aneinander vorbeifahren könnten. Selbstverständlich werde eine neue Fahrbahndecke aufgetragen. Dazu gibt es Bordsteine und Gehwege, die allerdings die Stadt Neuenrade errichten muss. Derzeit ist der Hüttenweg eher eine bessere Baustraße. Das zu bauende Straßenstück zieht sich von der Bundesstraße 229 bis hin zur Firma Schniewindt. Klein erläuterte weiter, dass man zunächst allerdings noch punktuell Grundstücke erwerben müsse. Zudem hoffe man auf Zuschüsse vom Land. Entsprechende Anträge habe man gestellt.

Auch seitens der Stadtverwaltung hoffe man auf eine entsprechende Finanzspritze, erläuterte Bauamtsleiter Marcus Henninger. Der Ausbau des Hüttenweges zur Kreisstraße ist auch Teil eines verkehrsplanerischen Gesamtkonzeptes. So wird Küntrop vom Lkw- und Pendlerverkehr entlastet. Auch die Industrieareale Küntrop/Garbeck seien besser erreichbar. Der Ausbau hat auch Konsequenzen für die Anlieger. So bereitet man sich bei Arens & Hilgert schon jetzt auf die Straßenbauarbeiten vor und hat – nicht nur wegen des Ausbaus – reagiert. Sie haben bereits eine zusätzliche Zufahrt nebst Parkplatz geschaffen. Das wird jetzt schon im Zuge der Umbauarbeiten im Baumarkt vor allem von Mitarbeitern genutzt.

Während der Straßenbauarbeiten am Hüttenweg im kommenden Jahr wird es zudem für Linksabbieger nicht mehr möglich sein, über die bisherige Zufahrt auf das Baumarkt-Gelände zu gelangen. Dann können Kunden aber ,hintenrum‘ aufs Baumarktgelände gelangen, erläuterte Arens & Hilgert-Mitgeschäftsführer Jens Hilgert jüngst.

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