Arbeitsintensive Zeit an der Hönnequellschule

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Leiterin Astrid Wagner-Tillmann, Stellvertreter Holger Bieder, Jörg Leiß (didaktischer Leiter) und Marcus Lubienski (Abteilungsleiter Unterstufe) sind in der unterrichtsfreien Zeit durchaus bis 16 oder 17 Uhr in der Schule.

Neuenrade - Kein Schüler in Sicht. Verlassen wirkt die Hönnequellschule – kein Wunder, es sind schließlich noch Sommerferien. Unterdessen wird an der Schule schon fleißig gearbeitet. Die Schulleitung hat gut zu tun in der „unterrichtsfreien Zeit“.

Vier Wochen Urlaub, danach geht es für das Schulleitungsteam wieder in die Schule. Und ohnehin hat das Team Bereitschaft, muss reihum laufend die Post sichten und Mails abrufen. Die unterrichtsfreie Zeit hat aber auch Vorteile: Ungestört von den üblichen Hintergrundgeräuschen einer Schule mit 375 Schülern und 37 Lehrern, kann sich Schulleiterin Astrid Wagner-Tillmann zum Beispiel den dienstlichen Beurteilungen widmen – wahrlich nichts, was man mal eben nebenbei erledigen könne.

Zudem gilt es für das Schulleitungsteam, die Unterrichtsverteilung abzuschließen, das heißt: Welche Lehrer wo Unterricht übernehmen. Was natürlich davon abhängt, welche Stellen wie besetzt werden. So waren zunächst noch drei Stellen unbesetzt. Steht das dann alles fest, kann der Stundenplan konzipiert werden.

Weitere Aufgaben: Begrüßungsmappen für die neuen Lehrer fertigstellen, Organisation der Begrüßungsfeier für die Neuankömmlinge, Vertretungsstelle ausschreiben und mehr. Auch die Arbeitsgemeinschaften gilt es einzuteilen, Kurslisten zu erstellen und die Schüler zuzuweisen. Es ist knallharte Büroarbeit und nichts, was leger zu erledigen ist, bestätigen Wagner-Tillmann und ihre Kollegen. Zwischendurch rufen dann auch noch Eltern an, um das eine oder andere Beratungsgespräch zu vereinbaren. Und so bleiben Leiterin Astrid Wagner-Tillmann, Stellvertreter Holger Bieder, Jörg Leiß (didaktischer Leiter) und Marcus Lubienski (Abteilungsleiter Unterstufe) in der unterrichtsfreien Zeit durchaus bis 16 oder 17 Uhr in der Schule.

Die Gemeinschaftsschule heißt nun Hönnequellschule.

Von der Neuenrader Hönnequellschule gibt es auch sehr Erfreuliches zu berichten. So hat die Gemeinschaftsschule bei der Lernstandserhebung im NRW-weiten Vergleich „überdurchschnittlich gut abgeschnitten“. Das freut die gesamte Lehrerschaft, weil es eine tolle Rückmeldung für die gute Arbeit an der Schule sei. Bei der Lernstandserhebung, die der didaktische Leiter Jörg Leiß präsentierte, ging es zum einen um einen internen Vergleich der achten Klassen, aber eben auch um den Vergleich mit allen Gesamtschulen, Gemeinschaftsschulen und Sekundarschulen im Land.

Beim internen Vergleich gab es leichte Differenzen, um die man sich dann im Rahmen der Fachkonferenzen kümmern wird. Beim landesweiten Vergleich schnitt die Schule im übrigen besonders beim sogenannten „Hörverstehen“ in der englischen Sprache sehr gut ab. Durchweg hohe Punktzahlen habe man erreicht. Unterdurchschnittliche Punktzahlen gab es kaum. Und so freut man sich an der Schule sehr. Auch intern gibt es häufig „viele positive Überraschungen“: Die Schüler entwickelten sich prächtig – ein schönes Feedback für die Lehrerschaft und das Schulkonzept.

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