Foto-Shootings in Südtirol

Neuenraderin möchte "Miss Internet 2017" werden

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Die 21-jährige Anastasia Birukov möchte die nächste Miss-Internet werden. Sie schaffte es aus 450 Bewerberinnen in die Auswahl der Top-25 und nahm vor einer Woche an einigen Foto-Shootings in Südtirol teil.

Neuenrade - „Das war eine echte Überraschung für mich“, erzählt Anastasia Birukov von dem Moment als sie der Anruf erreichte. Sie hatte sich vor einigen Wochen für die Wahl zur "Miss Internet 2017" beworben. 

Aus 450 Bewerberinnen schaffte es die Neuenraderin in die Auswahl der Top-25 und durfte vor einer Woche an einigen Foto-Shootings in Südtirol teilnehmen. Im Internet kann ab Montag für sie abgestimmt werden. 

Große Freude über den Anruf

Die 21-Jährige war durch ein Posting auf der Facebook-Seite der Miss-Germany Corporation auf die Wahl aufmerksam geworden. "Dann dachte ich mir, dass ich mich ja mal bewerben könnte", berichtet sie. Dass sie es dabei in die Top-25 schaffen würde, hätte sie vorher nicht gedacht. Umso größer war schließlich auch die Freude als die Agentur ihr den Erfolg mitteilte. 

Hier können Sie für Anastasia Birukov abstimmen

Bereits mehrere Male hatte die junge Frau an verschiedenen Foto-Shootings und Miss-Wahlen teilgenommen, wie beispielsweise der Wahl zur Miss Sauerland. "Ich mache das alles aber nur hobbymäßig und verdiene damit kein Geld." 

Viel Zuspruch und Unterstützung erhalte sie dabei von ihrer Familie, die auch stolz auf sie sei. "Mein Vater will zum Beispiel direkt alle Neuigkeiten wissen und fragt immer ob ich ihm Fotos und Artikel auf Facebook schicken kann, damit er sie teilen könnte", erzählt sie und freut sich. 

Teilnehmerinnen aus allen Teilen Deutschlands

Zu der Miss-Internet-Wahl seien aus Nordrhein-Westfalen insgesamt "drei oder vier" Mädchen ausgesucht worden, so Anastasia Birukov. "Die anderen Mädels kamen aus allen Teilen Deutschlands."

Am Donnerstag, 10. November, reiste sie dann gemeinsam mit einer anderen Bewerberin nach Südtirol in das Wellnesshotel Schneeberg im kleinen Südtiroler Örtchen Ridnaun. Bei einem gemeinsamen Abendessen und einem Kegel-Abend konnten sich die Mädchen dann kennenlernen. 

Am nächsten Morgen fand das erste Foto-Shooting während des Aufenthalts statt. "Dafür durften wir uns selber stylen", berichtet sie. Nach dem Mittagessen habe dann ein zweites Shooting stattgefunden. Dafür hatten die Organisatoren die jungen Frauen bereits im Vorfeld aufgefordert, ein Alltagsoutfit mitzubringen, in dem sie sich wohlfühlen würden. 

Foto-Shooting in einer Panorama-Sauna

Die Neuenraderin betont, dass allgemein bei der gesamten Veranstaltung in Südtirol der Wohlfühlfaktor sehr groß war. So hätten die Bewerberinnen viel Freizeit gehabt und beispielsweise auch den Wellnessbereich des Hotels nutzen dürfen. 

Das letzte Foto-Shooting fand am Samstagmorgen statt. Im Bikini mussten die jungen Frauen in der Panorama-Sauna des Hotels posieren. "Wir haben außerdem noch die Mannequin-Challenge gemacht." 

Bei dem neuesten Internet-Trend aus den USA wird ein Video gedreht, bei dem die Darsteller alle in einer Situation still halten, als wären sie eingefroren. Das entsprechende Video der Miss-Internet-Bewerberinnen, gibt es auf der Miss-Germany-Facebook-Seite zu sehen. 

Im Anschluss an das Foto-Shooting, hätten sie den restlichen Tag frei gehabt, so die 21-Jährige Birukov. "Am Abend wurde dann auch noch eine kleine Abschiedsfeier für uns organisiert, bevor es am nächsten Tag wieder nach Hause ging." 

Abstimmung im Internet

Ab Anfang der nächsten Woche könnte nun abgestimmt werden, erklärt sie (siehe Link oben). Wer dann die meisten Stimmen erhält kommt in die Top-Ten und reist zu weiteren Foto-Shootings nochmal nach Südtirol. "Dann entscheidet eine Jury, wer gewinnt." 

Das Besondere bei der Miss-Internet-Wahl sei auch, dass sich die Gewinnerin direkt für die Miss-Germany-Wahl qualifiziert, so die junge Jura-Studentin. Sie hofft nun, dass möglichst viele Leute für sie abstimmen und ihr dies ermöglichen.

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