Uriger Vater-Kind-Ausflug der evangelischen Kirchengemeinde

Zeltdorf auf der Kuhweide

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...und dann die Hände zum Himmel – fröhlich ging es zu beim Vater-Kind-Ausflug und Zeltlager der evangelischen Kirchengemeinde. Nach diesem Versuch steht fest, einer Wiederholung steht wohl nichts im Wege

Nachrodt-Wiblingwerde - Vater-Kind-Ausflüge sind Dirk Grote durch den Väterkreis der evangelischen Kirchengemeinde längst gut bekannt. „Das müsste doch auch hier möglich sein!“ dachte sich der Wiblingwerder und fragte nicht nur bei den regelmäßigen Teilnehmern des kirchlichen Angebots nach, sondern auch im TV Wiblingwerde.

So kamen am Samstag, 11. Juni,  neun Väter und 18 Kinder auf dem Hof von Martin Hohage zusammen, die ein Wochenend-Zeltlager veranstalteten. Ans Zelten in ihrer Jugend können sich viele Papas noch gut erinnern: Spontan raus in die Natur, das war immer ein Höhepunkt. „Heute macht man das viel zu selten“, finden viele. Manchem bereitet das Einschlagen der Heringe in den harten Feldboden etwas Mühe, andere Väter mühen ihre Lunge mit dem Aufpusten der Luftmatratzen ab - doch am Ende steht ein kleines Zeltdorf auf der Kuhweide, komfortabel ausgestattet mit Kuscheltieren, Kissen und Decken.

Kuscheltiere

So ein Zeltaufbau kostet schon einige Mühe. Und das Einschlagen der Heringe erfordert eine Menge Ausdauer und Kraft.

 „Ein Survival-Camp ist das nicht“, berichtet Dirk Grote. Weil Familienleben und Vater-Kind-Beziehungen im stressigen Arbeits- und Schulalltag oft zu kurz kommen, müssen die Teilnehmer nicht noch auf Jagd gehen. Die Verpflegung ist fast verzehrfertig mitgebracht worden, nur Stockbrot und Grillwürstchen müssen noch in Feuer und Kohle gegart werden. „Zum Holzholen gehen wir aber in den Wald“, berichtet Dirk Grote lachend. Auch auf Tische und Bänke müssen die Camper nicht verzichten, die hat Martin Hohage in seiner Scheune zur Verfügung gestellt und der Nachbarhof Simon ein mobiles stilles Örtchen. „Erstmal haben wir nur ein kurzes Wochenende geplant zu Testzwecken. Läuft es gut, dann wiederholen wir das und hängen beim nächsten mal gern auch noch einen Tag dran“, so Dirk Grote. Vom Turnverein sind ihm Zeltreisen in seiner Jugend noch sehr präsent vor Augen. „Leider kann sich heute kaum noch jemand zugunsten seines Vereins eine ganze Woche freinehmen und sein Zelt aufschlagen“, bedauert der Organisator. Das Auftaktscamp am Wochenende war aber schon ein gelungener Anfang. Die Papas, Söhne und Töchter hatten viel Spaß in freier Natur - auch das war ein schönes Abenteuer.

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