Polizei: 2015 verunglücken weniger Senioren

Die kurvenreichen Straßen und die landschaftlichen Schönheiten der Gemeinde laden zum Motorradfahren ein. Foto: Bonnekoh

Nachrodt-Wibilngwerde - Damit kann die Polizei nicht zufrieden sein. In dem jetzt vorgelegten „Jahresbericht Verkehr“ der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis heißt es unter dem Punkt „Verkehrsunfälle mit Unfallflucht“ in Bezug auf Nachrodt-Wiblingwerde: „Es ereigneten sich im Jahr 2015 insgesamt 26 Unfallfluchten im Gemeindegebiet. Das sind zwar weniger als im Vorjahr, aber dafür fiel die Aufklärungsquote auf 19,23 Prozent.

Noch im Jahr 2014 konnte die Polizei jeden zweiten Unfallflüchtigen (Quote 52,5 Prozent) ermitteln.

Motorradfahren ist und bleibt im Sauerland beliebt. In der Unfallstatistik erfasste die Polizei vier Zweirad-Unfälle auf Gemeindegebiet, mehr, als noch im Vorjahr. Die absolute Zahl gab die Polizei nicht an. Dennoch appelliert sie an alle Zweiradfahrer, besonders in den kurvenreichen Strecken der Doppelgemeinde vorsichtig und umsichtig zu fahren, um Unfälle zu vermeiden.

Zwei Kinder (0 bis 14 Jahre) und drei Jugendliche zwischen 15 bis 17 Jahren verunglückten im vergangenen Jahr auf den Straßen der Doppelgemeinde. In der Gruppe der Jungen Erwachsenen (18 bis 24 Jahre) waren fünf Personen in Unfälle verwickelt. Dabei erlitten die Beteiligten laut Polizeibericht durchweg leichte Verletzungen.

Erfreulich schnitt die Gruppe der Senioren (65 Jahre und älter) in der Unfallhäufigkeit ab. Ihr Anteil sank (ohne dass die Polizei weitere konkrete Zahlen nannte) um mehr als 25 Prozent gegenüber 2014. „In Nachrodt-Wiblingwerde wurden zwei Senioren leicht und einer schwer verletzt“, heißt es aber noch in der Polizeistatistik.

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