L 692 und B 236: Sanierung steht unmittelbar bevor

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Die Verkehrsteilnehmer müssen sich in Nachrodt auf große Baumaßnahmen einstellen.

Nachrodt-Wiblingwerde - Der Landesbetrieb Straßenbau wird in Kürze mit der Fahrbahninstandsetzung der B236 und der L692 beginnen. Das teilte Michael Overmeyer, Pressesprecher des Landesbetriebes, am Freitag mit.

Auf der B 236 wird ab Montag, 23. März, zwischen Einsal und Nachrodt auf einer Länge von knapp 1,5 Kilometern die Fahrbahn saniert. Die Arbeiten sollen unter halbseitiger Sperrung der Straße in fünf Bauabschnitten durchgeführt werden. Dabei werden Teile der Bordanlagen, die Pflasterstreifen, die Randbalken und die Bitumendecke aufgenommen und durch eine neue 26 Zentimeter starke Fahrbahndecke ersetzt. In der Trasse der vorhandenen Bordanlagen werden jeweils neue Bordanlagen inklusive eines Pflasterstreifens zur Wasserführung angelegt. Zusätzlich sollen die im Ausbaubereich liegenden vier Bushaltestellen erneuert werden. Anstatt des jetzt vorhandenen Hochbordes soll ein so genannter Buskapstein mit einem Auftritt von 16 Zentimetern verbaut werden. Die gesamte Baumaßnahme an der Bundesstraße soll bis November abgeschlossen sein.

Auf der Landesstraße 692 (Ehrenmalstraße) wird die Fahrbahn auf einer Länge von rund 300 Metern instandgesetzt. Zusätzlich wird in diesem Bereich die Böschung saniert. Die Baustrecke beginnt in Höhe des Ehrenmals und endet an der Einmündung in die B 236. „Die Arbeiten auf der L 692 werden unter Vollsperrung durchgeführt. Die Umleitung wird über die Wiblingwerder Straße und die Bachstraße geführt“, teilte Overmeyer mit.

Die Arbeiten an der L 692 dienen nach Overmeyers Worten der Sanierung der abgängigen Straßenböschung zur B 236 hin. Es sei vorgesehen, die Fahrbahnbefestigung der linken Fahrspur komplett aufzunehmen. Anschließend solle dieser Bereich inklusive der Straßenböschung bis auf eine Tiefe von etwa drei Metern unter Fahrbahnoberkante ausgeschachtet werden, um den Fels für den weiteren Baufortschritt zu profilieren. In dem ausgeschachteten Baufeld soll dann ein geogitterbewehrter Erdkörper eingebaut werden, der auf der Luftseite mit Gabionen bekleidet werden soll. „Schließlich erfolgt dann auf dem Niveau der jetzigen Straße der vollflächige Einbau des bituminösen Fahrbahnoberbaus“, erklärte Overmeyer. Entlang der L 692 verläuft auf der ganzen Länge der Baustrecke wechselseitig ein Gehweg. Der soll zukünftig nur noch auf einer Straßenseite verlaufen.

Bevor aber die Straßenbauarbeiten an der L 692 beginnen können, müssen noch eine neue Gasleitung und eine neue Wasserleitung verlegt werden. Diese Arbeiten sollen am Montag, 16. März, beginnen und voraussichtlich bis Mitte Mai dauern.

Den Auftrag für die Straßenbauarbeiten mit einem Investitionsvolumen von rund 1,8 Millionen Euro hat ein Straßen- und Tiefbauunternehmen aus Kirchhundem erhalten.

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