Neuer Imam in Nachrodt

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Der neue Imam heißt Riza Akbaci (2.v.l.)

Nachrodt-Wiblingwerde -  Riza Akbaci ist neuer Imam (aus dem arabischen übersetzt etwa Vorbeter) des Türkisch-Islamischen Kulturvereins an der Hagener Straße 31. Yilmaz Özdemir, Vorsitzender der zum Ditib-Verband zählenden Gemeinschaft, begrüßte ihn.

 Er möchte seine Gemeinde – dazu zählen alle etwa 700 Muslime, die in der Doppelgemeinde wohnen – „im Glauben stärken und ihnen den Koran, das heilige Buch der Muslime, noch besser zugänglich machen, sagte er.

 Es ist die erste Stelle des 45-Jährigen im Ausland. Er stammt gebürtig aus einer Region am Schwarzen Meer und löst für die kommenden fünf Jahre Mehmet Emin ab. Der wurde von der türkischen Religionsbehörde und Ditib zurück in die Heimat gerufen. Riza Akbaci ist verheiratet und hat drei Kinder. „Alles Mädchen“, sagte er lächelnd bei seiner Vorstellung.

Außer der deutschen Grußformel „Vielen Dank“ im Anschluss an seine Vorstellung, spricht er noch kein Wort deutsch. „Aber das wird sich ändern“, versprach er und so nimmt er schon in Kürze entsprechenden Sprachunterricht. Die Gemeinde stellt ihm über der Moschee eine Wohnung.

„Wir vom Vorstand stehen ihm gern mit Rat und Tat zur Seite“, unterstrich neben dem Vorsitzenden Yilmaz Özdemir auch sein Stellvertreter Ali Atasever. Es sei das Anliegen der Gemeinde, „mit allen Nachrodt-Wiblingwerdern gut auszukommen.“ Im kommenden Jahr ist deshalb ein „Tag der offenen Tür“ geplant, um die Moschee an der Hagener Straße 31, die im Jahr 1988 eröffnet wurde, Interessierten zu zeigen und auch Einblicke in das Gemeindeleben zu geben.

Imam Riza Akbaci gefällt es in den wenigen Tagen, in denen er im Sauerland weilt, „schon sehr gut hier.“ Noch einmal betonte er: „Ich möchte die Muslimen vor Ort stärken, führe Besuche durch, leite die Gebete und bin auch Ansprechpartner im Trauerfall.“

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