Neubau der Ehrenmalstraße geht bald auf die Zielgerade

Im oberen Bereich der Ehrenmalstraße ist der Unterbau für die Asphaltdecke schon beinahe fertig gestellt. In sechs bis acht Wochen sollen hier wieder Autos anstelle von Baufahrzeugen rollen. Foto: Griese

Nachrodt-Wiblingwerde - Die Bautätigkeit an der Ehrenmalstraße (L 692) geht ganz allmählich dem Ende entgegen. In spätestens acht Wochen sollen Autofahrer die dann vollkommen neu erstellte Straße befahren können.

Seit Mitte März wird an diesem etwa 300 Meter langen Abschnitt der Landstraße 692 gearbeitet. Zunächst wurde dort die Gasleitung von einer Straßenseite auf die andere verlegt, dann folgte die lange Phase, in der die Straße etwa drei Meter tief ausgeschachtet und nach dem Prinzip der Bewährten Erde vollkommen neu aufgebaut wurde.

Mittlerweile kann sich der Betrachter ein ziemlich genaues Bild davon machen, wie die Straße und vor allem die Böschung zur B 236 zukünftig aussehen wird. Ganz abgeschlossen ist dieser Teil der Baumaßnahme allerdings noch nicht; im unteren Bereich muss die Gabionenwand, die den neu aufgebauten Straßenkörper schützt, noch weitergeführt werden. Wenn das geschehen ist, soll es nach Worten von Michael Overmeyer, Pressesprecher des Landesbetriebs Straßen.NRW, aber nicht mehr lange dauern, bis der Verkehr über die neue Straße rollen kann. „Dann braucht das Bauunternehmen noch etwa zwei Wochen“, teilte er am Montag mit, dass die Asphaltierungsarbeiten „Ende August oder Anfang September“ über die Bühne gehen sollen.

Hoffnung auf Serpentinen-Ausbau

Geringfügig verzögert werde die Fertigstellung durch zusätzlich erforderlich gewordene Maßnahmen, erklärte Overmeyer weiter. Es müssten noch zusätzliche Bordsteine gesetzt und entlang der noch fortbestehenden Baustelle an der B 236 eine Schulwegsicherung gebaut werden.

Ein zuletzt sehr holpriges Teilstück der L 692 wäre dann wieder in einem hervorragenden Zustand. Knapp 800 000 Euro werden in diese Baumaßnahme geflossen sein. Wann weitere Abschnitte der Landstraße zwischen Nachrodt und Wiblingwerde erneuert werden, steht derzeit noch nicht fest. Bürgermeisterin Birgit Tupat vor acht Monaten nach einem Gespräch mit NRW-Verkehrsminister Michael Groschek die Hoffnung geäußert, dass 2016 endlich der Ausbau der Serpentinen und der weitere weitere Ausbau in Richtung Wiblingwerde Wirklichkeit werden. Das konnte Michael Overmeyer allerdings noch nicht bestätigen. „Das Straßenbauprogramm für das Jahr 2016 liegt noch nicht vor“, verwies er auf die politischen Entscheidungsträger in Düsseldorf.

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