TuS Nachrodt-Obstfeld ist bestens aufgestellt

Der TuS-Vorsitzende Heinz Even (2. v. r.) zeichnete Melanie Bragulla, Renate Kullmann-Bragulla, Ulrike Schwarzelmüller, Jochen Schwarzelmüller, Sabine Petsching, Waltraud Murza und Peter Franke (v.  l.) für langjährige Vereinstreue aus. Foto: Machelett

Nachrodt-Wiblingwerde - 2014 war ein richtig gutes Jahr für den TuS Nachrodt-Obstfeld. Die Sportler waren erfolgreich, das Vereinsleben wurde gepflegt und nach wie vor hat der Verein mehr als 1000 Mitglieder. Die Stimmung auf der Jahreshauptversammlung am Sonntagmorgen in der Rastatt war entsprechend gut. Nur eine Sorge drückt den Verein.

Von Lydia Machelett

Zwar wurden im vergangenen Jahr neue Übungsleiter ausgebildet und bestehende Lizenzen verlängert, doch reicht dies nach Angaben des Vorsitzenden Heinz Even noch nicht aus. Ohne Übungsleiter-Nachwuchs kann das umfangreiche Angebot des Vereins nur schwer aufrechterhalten werden. „Das Problem ist oft die Schule. Die Jugendlichen würden sich ja gerne engagieren, aber von den Zeiten passt das gar nicht. Immer länger sind sie in der Schule und zuhause geht das Lernen weiter“, erklärte Even.

Von einer Krise oder ernsthaften Sorgen kann allerdings nicht gesprochen werden. Dafür geht es dem Verein zu gut. Mit 1018 Mitgliedern sind die Zahlen äußerst stabil. Nachwuchssorgen hat der Verein in diesem Bereich nicht. Die Resonanz in den Übungsstunden sei auf einem hohem Niveau. Und auch die Übungsleiter zeigten sich fit. So gab es kaum Ausfälle oder Verletzungen. Lediglich beim Fußball lief es nicht so rund. Die Abteilung löste sich in der vergangenen Woche auf. „Übungsleiter Rüdiger Scherer konnte die Arbeit nicht mehr ausführen. Es gab keinen Nachfolger und da es relativ wenige Teilnehmer waren, entschieden wir, die Gruppe aufzulösen“, berichtete Even.

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Einen deutlichen Zuwachs konnte die Schwimmabteilung verzeichnen. 28 neue Mitglieder kamen 2014 dazu. Besonders beliebt waren die drei Seepferdchen-Kurse, die allesamt binnen weniger Tage ausgebucht waren. Die erfolgreiche Arbeit soll im kommenden Jahr nun fortgesetzt werden.

Erfolgreich waren auch die Badminton-Spieler. Insgesamt vier Mannschaften konnte der Verein im vergangenen Jahr stellen. So waren die Nachrodter in der Kreis- und Bezirksliga vertreten. An die Erfolge aus dem vergangenen Jahr soll natürlich in diesem Jahr angeknüpft werden.

Richtig gut angenommen würden vor allem die Kurse, erfuhren die Mitglieder. So sei Zumba am Sonntagnachmittag ein echter Renner. Erfolgreich sei auch ein Nordic-Walking-Kursus, der in Kooperation mit dem St. Elisabeth-Kindergarten angeboten wurde. „Die Kooperation mit den Kindergärten läuft super. In diesem Jahr wollen wir das mit der Einrichtung der Awo fortsetzten“, erklärte der Vorsitzende.

Derzeit laufen die Vorbereitungen auf das Bezirksturnfest, das im September erneut in Nachrodt stattfinden soll, da der eigentliche Veranstalter kurzfristig ausfällt. Außerdem sind die Mitglieder mitten in den Planungen für eine Jubiläumsfeier. Im nächsten Jahr wird der TuS Nachrodt-Obstfeld 125 Jahre alt. Geplant ist ein großer Festakt, für den eigens ein Festkomitee gebildet wurde.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung dankte Heinz Even auch den treuen Mitgliedern. Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Melanie Bragulla, Renate Kullmann-Bragulla, Ulrike Schwarzelmüller, Jochen Schwarzelmüller und Sabine Petsching. Waltraud Murza wurde für 50-jährige Treue geehrt und Peter Franke ist sogar schon seit 60 Jahren dabei.

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