Lenne lebt: Für die Neuauflage bereits viele Ideen gesammelt

Axel Boshamer, Fachbereichsleiter im Amtshaus, ist verantwortlicher Planer für den „Lenne lebt“-Tag. Foto: Machelett

Nachrodt-Wiblingwerde - Die Vereine sind offensichtlich hoch motiviert. Voller Ideen und Kreativität planten sie gemeinsam mit Ordnungsamtsleiter Axel Boshamer kürzlich in der Nachrodter Rastatt den nächsten „Lenne lebt“-Tag. Obwohl es das erste Vorbereitungstreffen für die Veranstaltung am 11. September war, wussten die Teilnehmer schon relativ genau was sie wollen.

Boshamer nutzte die Gelegenheit noch einmal für einen Rückblick und eine kleine Manöverkritik. Grundsätzlich sei das Konzept ein Fest von Bürgern für Bürger zu organisieren nirgends sonst so gut aufgegangenen wie in Nachrodt. Mehr als 5 000 Besucher flanierten über die Lennepromenade und genossen das Programm. Große Veränderungen soll es in diesem Jahr daher nicht geben. Grundsätzlich wäre es schön, wenn der ökumenische Gottesdienst zur Eröffnung nicht wieder so extrem lang wäre, wünschten sich die Teilnehmer. 

Durch den ungeplanten Überzug seien die anschließenden Programmpunkte zum Teil ins Wanken geraten. Auch solle die Begrüßung durch die Offiziellen bereits im Gottesdienst erfolgen, der im Übrigen wieder um 11 Uhr beginnen soll. Vertreter der Grundschulen regten zudem an, etwas früher mit dem Kinderprogramm zu starten, um Leerzeiten zu vermeiden. So sollten die Stände ohne Bewirtung ebenfalls bereits ab 12 Uhr geöffnet sein.

Was das Programm auf der Bühne betrifft, appellierte Boshamer an die Anwesenden, sich an die Vorgaben zu halten – sowohl was die Anfangszeiten betrifft als auch die Dauer der Vorführung.

Anfang März wird Boshamer die Vereine erneut anschreiben und bitten, genau zu sagen, was sie planen und was sie dafür brauchen. Dabei haben etliche Vereine schon jetzt ganz konkrete Pläne.

Grundschulen und Kindergärten werden sich wieder um ein Kinderprogramm kümmern. Das Jugendzentrum wird ebenfalls etwas für die jungen Besucher organisieren. Im Gespräch ist beispielsweise ein Menschenkickerturnier. Auch das vielfältige kulinarische Angebot soll wieder erhalten bleiben. „Das machen wir so wie im vergangenen Jahr. Wer Verpflegung anbieten will, schreibt mir bitte, was er plant, damit wir das koordinieren können. Nicht dass wir hinterher an zehn Ständen Pommes haben“, erklärte Boshamer. Begrüßen würden es die Veranstalter, wenn vielleicht noch mehr Vereine als im Vorjahr mitmachen würden. Neu dabei sein wird beispielsweise der Ländliche Reit- und Fahrverein Haste mit seinen Voltigierkindern. Grundsätzlich sollten alle noch einmal kräftig die Werbetrommel rühren.

Bilder vom Pappbootrennen

Heiteres Pappbootrennen

Allerdings wird es auch in diesem Jahr wieder Gäste von außerhalb geben. Beispielsweise sollen die Trommler vom vergangenen Jahr noch einmal gefragt werden, denn ihr Auftritt habe für ordentlich Stimmung gesorgt. Zudem soll ab 17 Uhr eine Liveband spielen. Die Verhandlungen mit den Musikern seien bereits vielversprechend.

Vereine, die sich vorstellen können, diverse Demonstrationen vorzuführen, könnten dazu auch den neugestalteten Platz vor der Rastatt nutzen.

Als schön, aber etwas ungünstig von der Positionierung wurde das Abschlussblasen betrachtet. Damit der Klang zu vollen Entfaltung kommt, sollen dies daher in diesem Jahr nicht mehr von Klaras Höhe erfolgen, sondern von der gegenüberliegenden Lenneseite.

Bilder aus Werdohl

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„Bezüglich der Essensmarken für die auswärtigen Künstler werden wir uns etwas einfallen lassen. Es hatte hier im letzten Jahr leise Kritik an der Praxis gegeben. Vermutlich müssen wir noch spezielle Marken gestalten“, erklärte Boshamer zudem.

Vereine, die sich am Lenne-lebt-Tag beteiligen möchten, sollten sich bis zum 30. April verbindlich bei Axel Boshamer anmelden.

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