Sanierungsbedarf in und um St. Josef, Nachrodt

"Es besteht keine Gefahr"

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Im Umfelfeld von St. Josef, Nachrodt, ist eine Menge zu tun. Viele Sanierungen stehen an.

Nachrodt-Wiblingwerde - Die Baustellen an der St. Josef Pfarrkirche Nachrodt sind vielfältig: Innen- und Außenbeleuchtung, Kirchentreppen, Bruchsteinmauer, Anstrich der Kirchentüren und eine Neuausrichtung der  Mikroanlage im Kirchenschiff.

Wirklich beruhigend ist nur: Der Kirchenvorstand hat all’ diese Dinge „auf dem Schirm“, wie Klaus Dieter Jacobsen sagt. Und er fügt an: „Es besteht keine Gefahr!“ Denn: Bereits auf der Gemeindeversammlung hatte das Kirchenvorstandsmitglied mitgeteilt, dass die Ausbesserungen an den Kirchentreppen aktuell nicht mehr ausreichen. „Wir müssen etwas tun. Der Untergrund spült sich weg.“ Das habe man im Auge, werde sich intensiv mit dieser Problematik im Gesamtkirchenvorstand (St. Matthäus Altena, St. Theresia Evingsen und eben St. Josef Nachrodt) unterhalten müssen.

Intensiv unterhalten

Die Bruchsteinmauer, die St. Josef umgibt, ist an vielen Stellen defekt.

Doch auch direkt vor dem Kirchenportal hat der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlassen. Auch hier müssen Steine gerichtet, Fugen neu gesichert und verstrichen werden, weil es Frostaufbrüche gibt. Stolz sei man darauf, mit dem rollstuhlgerechten Eingang bereits vor Jahren ein Zeichen gesetzt zu haben. Wer sich die Türen von St. Josef genauer ansieht, stellt fest, auch hier muss sich etwas tun. Es ist nicht nur die Lasur verblasst, insbesondere die Beschläge bedürfen dringend einer Sanierung, sollten sie nicht langfristig weiter rosten und damit möglicherweise unbrauchbar werden. So schön und angenehm Blumen und Grün auch im Umfeld der Kirche sind: Genau diese Grünfläche drückt von oben auf die massive Bruchsteinmauer und setzt ihr zu.

Innen- und Außenbeleuchtung

Auf dem Plan haben die ehrenamtlichen Kirchenvorstandsmitglieder auch die Innen- und Außenbeleuchtung. „Da gibt es ebenfalls Handlungsbedarf“, räumt Klaus Dieter Jacobsen ein. „Aber, wie gesagt: Wir machen das alle ehrenamtlich und tun unser Bestes. So lange zum Beispiel bei den Treppen keine akute Gefahr besteht, müssen wir sehen, wie wir das auch finanziell gestemmt bekommen.“ Kritik gibt es immer wieder auch an der Mikrofonanlage in der Kirche. Nicht jeder Priester sei gut zu verstehen, in St. Matthäus sei das besser. Auch hier wollen die Kirchenvorstandsmitglieder noch einmal Überlegungen anstellen.

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