Fest für das neue Vereinsheim der Sportvereinigung Nachrodt

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Freuen sich auf das Fest am Samstag: Erich Will und Peter Krummenerl

Nachrodt-Wiblingwerde - Die Baukunst fordert vor allem eines: Ruhe. Und jede Menge Engagement natürlich. Viele Helfer aus den eigenen Reihen, aber auch unterstützende Fachfirmen und Sponsoren haben dafür gesorgt, dass das neue Vereinsheim der Sportvereinigung Nachrodt ein kleines Schmuckstück am Holensiepen geworden ist. Am Samstag ist nun offizielle Eröffnung – mit geladenen Gäste am Vormittag und kleiner Party am Nachmittag.

Vier Jahre hat die Bauphase gedauert. „Aber das wussten wir vorher“, schmunzelt Peter Krummenerl, erster Vorsitzender der Sportvereinigung Nachrodt. Mit Erich Will kann er heute stolz einen Blick durchs Gebäude werfen, das bis auf Kleinigkeiten fertiggestellt ist. Nur ein paar Fußleisten fehlen – und draußen wird noch der Zaun erneuert. Drinnen sieht alles picobello aus. Die Theke samt Glasschrank, Zapfanlage und Barhocker sowie die Tische und Stühle sind aus der ehemaligen Gaststätte Gorrettos und in einem 1a-Zustand. „Es war ein Glücksfall für uns, dass wir das kaufen konnten“, sagt Peter Krummenerl.

Gut gemacht ist der Eingangsbereich mit Glastür und großen Logos der Sportvereinigung. Aus der komplett eingerichteten Küche (samt Fritteuse für Pommes natürlich) können durch ein Verkaufsfenster direkt Kleinigkeiten gereicht werden, ohne dass alle, die Kaffee oder Waffeln möchten, quer durchs Gebäude laufen müssen.

Ein Highlight ist die Fensterfront, die einen unverbauten Blick auf den Sportplatz ermöglicht. Nicht nur wenn es regnet, können Zuschauer im gemütlichen Vereinsheim die Fußballspiele verfolgen. Dass die Spieler nach Abpfiff einkehren sollen, wollen und können, versteht sich von selbst. Seit einiger Zeit wird das neue Haus auch schon gern genutzt. „Und dann wird geknobelt“, sagt Erich Will, der zu den wichtigen Helfern beim Vereinsheim-Bau gehört hat. Auch Volker und Reinhard Lippert, Peter Hombrecher, Rene Falterbaum, Roman und Dennis Mynarek, Bernd Rödiger und Heinz Papendick haben ihre Freizeit dem Verein geschenkt.

 „Heinz Papendick hat den Außenputz und den Trockenbau innen quasi im Alleingang erstellt“, erzählt Peter Krummenerl und schickt liebe Grüße ins Krankenhaus. Heinz Papendick kann am Samstag bei der offiziellen Eröffnung leider nicht dabei sein. Um 11 Uhr kommen am Samstag die geladenen Gäste, – darunter die Bürgermeisterin, Vertreter der Kommunalpolitik und Sponsoren. 60 bis 70 Leute werden erwartet. „Wir haben beim Gesangsverein Zelte angefragt. Sollte es regnen, wird kurzfristig gehandelt“, verspricht Erich Will.

 Nachmittags ab 14 Uhr sind alle Vereinsmitglieder geladen, bei Würstchen und Steaks ein fröhliches Einweihungsfest zu feiern. Doch zurück zum Neubau: 60000 Euro hat er gekostet, finanziert über einen Kredit der NRW-Bank aus dem Förderprogramm „Sportstätten“. „Wir haben nicht mehr ausgegeben als geplant. Es war eine Punktlandung“, sagt Peter Krummenerl. Schade nur, dass schon das erste Graffiti an der Hauswand klebt. Keine Kunst, sondern Schmiererei.

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