CDU schnürt Wanderschuhe

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Nach der Wanderung beginnen für Jacobsen neben der politischen Arbeit auch die Vorbereitungen für weitere gesellige Stunden. Unter anderem gilt es einen gemütlichen Jahresabschluss zu planen: „Der Zusammenhalt muss gefördert werden“.

Nachrodt-Wiblingwerde - Schon bald beginnt für die Fraktionsmitglieder der CDU wieder ein wahrer Sitzungsmarathon. Es geht um Schulen, das Jugendzentrum und natürlich die Flüchtlinge.

Doch bevor wieder einzig und alleine die Politik im Mittelpunkt steht, trafen sich mehr als 30 Parteimitglieder am Samstagmittag zu einem etwas anderen Gedankenaustausch. Statt mit Sitzungsvorlagen, Protokollen und Anträgen wurden die Taschen mit Verpflegung gepackt und die Wanderschuhe geschnürt.

Nicht nur politisch ist der Weg manchmal steinig und steil. Auch in der realen Welt. Das bekamen die Parteimitglieder deutlich zu spüren. Von der Rastatt aus ging es über Lasbeck und Rennerde zum Kreinberg auf den Hof der Familie Knipps. Etliche Höhenmeter galt es zu überwinden. Doch in der Gruppe war das gar nicht so schwer. Wie im Nu verging die Zeit und der Duft nach frischem Kaffee und goldbraunen Würstchen lockte die Parteimitglieder schon von Weitem an.

„Die Wanderung ist ein schöner Ausklang des Sommers. Solche Veranstaltungen abseits des politischen Geschehens sind wichtig und fördern den Zusammenhalt“, sagte der Parteivorsitzende Klaus-Dieter Jacobsen. Die Fraktionsmitglieder würden sich im Rahmen ihrer aktiven politischen Arbeit regelmäßig sehen. Allerdings sei die CDU an sich natürlich viel größer. „Hier treffen sich einfach Jung und Alt. Man sieht sich, tauscht sich aus und lernt sich kennen“, freute sich der Vorsitzende. Solche Treffen seien unter anderem auch wichtig, um den Nachwuchs zu erreichen. Denn nicht anders als Sport- oder Kulturvereine müsse auch die CDU um junge Mitglieder kämpfen.

„Politik ist für viele Jugendliche erst einmal eher undurchsichtig. Sie bekommen mit, wie in Sitzungen abgestimmt wird. Aber dass im Vorfeld viele Gespräche geführt werden, Akten studiert und Gutachten gelesen werden, bekommen sie nicht mit. Umso wichtiger sind persönliche Kontakte“, sagte Jacobsen. Daher seien die heimischen Christdemokraten bemüht, immer wieder mit jungen Nachrodt-Wiblingwerdern über Politik ins Gespräch zu kommen. Offensichtlich mit Erfolg. Denn derzeit gibt es einige jüngere Mitglieder, die um die 20 Jahre alt sind.

Nach der Wanderung beginnen für Jacobsen neben der politischen Arbeit auch die Vorbereitungen für weitere gesellige Stunden. Unter anderem gilt es einen gemütlichen Jahresabschluss zu planen. „Der Zusammenhalt muss gefördert werden. Er zeichnet uns einfach aus. Nur so können wir auch geschlossen die Richtung halten, wenn uns ein rauer Wind entgegen bläst“, betonte der Vorsitzende.

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