Gospel-Workshop erneut ein Erfolg

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Mit viel Spaß bei der Sache: Die Teilnehmerinnen des Gospel-Workshops in Wiblingwerde.

Nachrodt- Wiblingwerde - „Seid nicht bekümmert“ - so lautete die erste Zeile eines Liedes, das Johannes Köstlin mit den Teilnehmerinnen am Gospelworkshop eingeübt hat. Nicht bekümmert, sondern gut gelaunt folgten sie den Anweisungen des Musikers.

Köstlin hatte diesen Workshop angeregt und dazu ins evangelische Gemeindehaus in Wiblingwerde eingeladen. Die „Werbung“ über Radio MK, in der Zeitung und in den Gemeinden hatte Erfolg: Nicht nur aus der näheren Umgebung, sondern auch aus Lüdenscheid und Iserlohn waren Teilnehmerinnen ins Höhendorf angereist.

Einige von ihnen sind bereits Mitglieder in Chören und erhoffen sich durch den Workshop unter anderem eine verbesserte Stimmbildung. Andere nennt Köstlin „Ersttäter“. „Vielleicht gefällt es ihnen ja so gut, dass sie sich zu einer Mitgliedschaft bewegen lassen“, hofft er.

Was ist Gospel? Unüberhörbar sind die afrikanischen Einflüsse in dieser Musikrichtung. Synkopierte Phrasen und häufige Wiederholungen gehören genauso dazu wie „Call and Respone“ - der Vorsänger ruft und die Sänger antworten. Im Mittelpunkt des Gospels steht die gute Nachricht von Jesus Christus. Es ist eine Musik, die Hoffnung ausdrückt und durch die Kraft getankt werden kann.

Dass Gospels und moderne Lieder Spass machen, konnte man auch am Sonntag erleben. Die Teilnehmerinnen des Workshops zeigten im Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden, was sie am Nachmittag zuvor gelernt hatten. Vor dem Gottesdienst, den Pastorin Tabea Esch hielt, trafen sich die Sängerinnen und Köstlin zur Generalprobe. Anschließend brachten sie im Gottesdienst fünf Stücke zu Gehör.

Das anschließende Feedback des Kirchenmusikers fiel durchaus positiv aus: Er lobte das Engagement der Sängerinnen. „Es war eine schöne Atmosphäre und es hat allen Spaß gemacht. Eine der Damen hat sich sogar spontan zu einer Teilnahme in unserem Singteam entschlossen.“ Modernere Lieder und auch Gospels würden schließlich nicht nur dort eingeübt, sondern mittlerweile auch in Chören „älterer Semester“.

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