Klinken putzen lohnt sich

Die Jugendlichen der Nachrodter Zukunftswerkstatt verkauften zahlreiche Waffeln. ▪
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Die Jugendlichen der Nachrodter Zukunftswerkstatt verkauften zahlreiche Waffeln. ▪

NACHRODT ▪ 788,58 Euro haben die jungen Mitglieder der Zukunftswerkstatt für den an Leukämie erkrankten Mika Schnabel aus Neuenrade eingenommen.

Nicht allein durch den emsigen Verkauf von Waffeln und Getränken auf dem Edeka-Parkplatz am Samstag, sondern auch durch Klinkenputzen bei Nachrodter und Altenaer Unternehmen ist diese stolze Summe zusammengekommen.

Bei einer Bitte um eine kleine Spende für den Waffelteig ließ sich niemand lumpen: Die Arztpraxen Sylvia Becker, Matthias Rüth und Michaela Christodoulakis unterstützen die Zukunftswerkstatt bei ihren Plänen ebenso wie Sismanoglu Lebensmittel, der Keskin-Imbiss, der Friseursalon Urban, das Versicherungsbüro Olaf Schröer, die Gärtnerei Knop, die Phoenix-Apotheke und die Podologische Praxis Rita Kurowski. Die Edeka-Geschäftsführung stellte den jungen Leuten Platz zum Waffelnbacken im Eingangsbereich des Marktes zur Verfügung und auch viele weitere Mitarbeiter des Unternehmens schlossen sich der Welle der Hilfsbereitschaft für Mika an.

Von der Gelegenheit zur Stärkung vor und nach dem Wocheneinkauf machten zahlreiche Kunden Gebrauch und hatten viel Lob für die Qualität der süßen Stärkung übrig. Auch Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag machte einen kurzen Stopp am Nachrodter Waffelstand.

Das nächste Projekt der Zukunftswerkstatt ist bereits in trockenen Tüchern: Im Jugendzentrum Nachrodter Kurve liegt ab sofort eine Liste für das kostengünstige Nachhilfeangebot aus. ▪ Ina Hornemann

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