Nachrodter Brücke wird abgerissen

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Ein Blick von hinten. Etwa diese Streckenführung nimmt die neue Brücke.

Nachrodt-Wiblingwerde - Das „alte Schätzchen“ kommt weg. Und eine neue Lennebrücke wird – endlich – gebaut. Was seit Jahren im Gespräch ist, soll 2017 in die Tat umgesetzt werden.

Dies bestätigte Michael Overmeyer, Pressesprecher des Landesbetriebs Straßen.NRW, gestern im Gespräch mit dem Altenaer Kreisblatt.

Die zwei Häuser der Baugenossenschaft an der Hagener Straße wurden abgerissen – und so ist der Weg frei für die neue Brücke. Die Streckenführung beginnt gegenüber von St. Josef links neben der Rastatt, folgt über das Gelände etwa dort, wo jetzt der Bolzplatz ist, macht einen 45-Grad-Schwenk über die Lenne bis zur von Bodelschwingh-Straße.

 „Und dort schließen wir wieder an die alte Trasse an“, sagt Michael Overmeyer. Das Planfeststellungsverfahren soll jetzt eingeleitet werden. „Einen konkreten Termin haben wir dafür noch nicht“, so Overmeyer. Der Entwurf für die Brücke sei allerdings vergeben.

Geplant ist, dass die alte, in die Jahre gekommene Lennebrücke auf jeden Fall abgerissen wird. Die aktuell darunter liegende Ferngasleitung soll in das Lenneflussbett verlegt werden – mit einer sogenannten Dükerleitung. Ein Düker ist die Unterführung eines Rohres, Abwasser-, Trinkwasserleitung, Grundwasser- oder Öl-Pipeline unter einer Straße, einem Deich, einem Tunnel oder einem Fluss. In diesem Fall unter der Lenne. „Die Versorger sind von uns angeschrieben worden“, sagt Michael Overmeyer.

An der neuen Brücke sollen transparente Lärmschutzwände auf beiden Seiten – „von dort, wo wir die alte Trasse verlassen bis zu dem Punkt, wo wir in die alte Trasse einbinden“ – angebracht werden.

„Wir möchten im Sommer zu einer Bürgerinformationsveranstaltung einladen. Dann wissen wir sicher schon mehr“, verspricht der Pressesprecher des Landsebetriebs. Die Bauphase, so glaubt er, wird etwa zwei Jahre dauern.

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