"Wir sind alle als Gemeinde gefordert"

Nachrodt-Wiblingwerde - Die Zahl der Katholiken in Nachrodt und Wiblingwerde ist im vergangenen Jahr stabil geblieben. Das teilte am Sonntag im Rahmen der Gemeindeversammlung im Vereinshaus Pfarrer Ulrich Schmalenbach mit. Demnach gehören St. Josef aktuell 1367 Christen an.

 Vier Kinder wurden im vergangenen Jahr getauft, es gab zwei Traungen und 19 Bestattungen. Insgesamt wurden aber mehr als 30 Verstorbene auf dem gemeindeeigenen Friedhof beigesetzt. „Weil er gut geführt und gepflegt ist. Da darf sich nichts daran ändern“, mahnte ein Gemeindemitglied. Denn: Kirchenvorstand Klaus-Dieter Jacobsen hatte von Pflegeproblemen berichtet, die man in den Griff bekommen müsse. „Wir arbeiten dran, haben das auf dem Schirm.“

Johannes Fischer als Vorsitzender des Gemeinderates blickte zunächst zurück auf das vergangene Jahr. Mithilfe einer Power-Point-Präsentation ließ er viele Gemeindehöhepunkt noch einmal Revue passieren und erinnerte daran. Stichwortartig seien die Sternsinger-Aktion mit dem Rekordergebnis von knapp 18 000 Euro genannt, aber auch die Ferienspiele, das Wirken des Familienkreises, der KFD, der Messdienergruppen und anderer.

Breiten Raum nahm die Diskussion um das so genannte Pfarrentwicklungskonzept der Großpfarrei St. Matthäus Altena, zu der eben auch St. Josef Nachrodt und St. Theresia, Evingsen, gehören, ein. Pfarrer Ulrich Schmalenbach streckte St. Josef beide Hände hin und berichtete von ersten Schritten. Wichtig war ihm stets zu unterstreichen, das „wir alle als Gemeinde gefordert sind, uns hier aktiv einzubringen.“ So bat er ausdrücklich um aktive Mitarbeit, aber auch um Anregungen in einem eigens angelegten e-Mail-Postfach (pep-matthaeus@bistum-essen.de). Zudem wird ein Briefkasten in der Kirche platziert, in den Anregungen jeglicher Art gesteckt werden können.

Die Verabschiedung von Pastor Lösung, das Mitteilen der verschiedenen Jahrestermine und die unbedingte Bitte, auch um neue Messdiener zu werben, rundeten die Versammlung ab. Insbesondere Barbara Kerkmann von der KFD sucht mit ihrem Team händeringend nach Frauen, die bestimmte Aufgaben übernehmen. „Sonst müssen wir leider das Programm zurückfahren“, kündigte sie an.

Abschließend appellierte Pfarrer Ulrich Schmalenbach noch einmal an alle: „Bitte suchen Sie das Gespräch, lassen Sie uns reden.“ Vieles könne man klären und klarstellen. „Das ist besser, als sich später aufzuregen.“

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