„Lenne lebt“ lockt Nachrodter an den Lennestrand

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Am Sonntagnachmittag wurde ein Floß zu Wasser gelassen, dessen Segel Kinder mit ihren Wünschen für die Zukunft versehen hatten.

Nachrodt-Wiblingwerde - „Heute ist ein herrlicher Tag“, sang der MGV Frohsinn zum Auftakt des bunten Treibens entlang des Lenneufers – und sollte recht behalten. Auf der Festmeile von „Lenne lebt“ tummelten sich die Nachrodter am Sonntag in Scharen.

Bereits der ökumenische Gottesdienst unter freiem Himmel war mit fast 300 Teilnehmern besser besucht als noch im „Lenne lebt“-Premierenjahr. „Es wird ein tolles Fest werden“, davon war auch Bürgermeisterin Birgit Tupat überzeugt, die die Gäste willkommen hieß und sich vorab bereits bei allen Aktiven für ihr Engagement bedankte.

Dass die zweite Auflage von „Lenne lebt“ als voller Erfolg verbucht werden kann, war nicht nur dem perfekten Sommerwetter geschuldet. Sämtliche teilnehmenden Vereine hatten mit viel Kreativität eine Festmeile auf die Beine gestellt, die für Jung und Alt etwas zu bieten hatte. Von Spielen über Schlemmereien bis hin zu diversen Programmpunkten war für beste Unterhaltung an diesem Sonntag gesorgt.

Natürlich standen die Spielstationen bei den Mädchen und Jungen hoch im Kurs – vor allem jene, bei denen mit Wasser geplanscht werden durfte. Bei den heißen Temperaturen war eine nasse Erfrischung willkommen. In Anlehnung an den ökumenischen Gottesdienst, der unter dem Motto „Es ist noch Platz auf der Arche“ stattfand, waren alle Mädchen und Jungen zum Bau einer eigenen Arche eingeladen.

Vor allem Tom Gütting tat sich als geschickter und fleißiger Floßbauer unter den Kindern hervor. Der seetüchtige Kahn, auf dessen Segel die Mädchen und Jungen ihre Wünsche für die Zukunft geschrieben hatten, stach am Nachmittag unter lautem Jubel auf der Lenne „in See“.

Für abwechslungsreiche Unterhaltung hatten die Veranstalter auf der Bühne unter anderem mit dem Music-Drum Corps of Sound, die flotte Rhythmen präsentierten, oder den Fifty-Eights, Dudelsackbläser, die für schottische Momente zuständig waren, gesorgt.

"Lenne lebt" in Nachrodt-Wiblingwerde

Die verschiedenen musikalischen Programmpunkte lockten immer wieder Zuhörer vor die Bühne, die die schweißtreibenden Aufführungen mit reichlich Applaus belohnten. Zu einem etwas anstrengenden Angebot hatte der Heimat- und Verkehrsverein eingeladen – eine Wanderung zu Klara Höhe, die den Temperaturen entsprechend entspannt angegangen wurde, und mit einem eindrucksvollen Ausblick auf das Lennetal die Teilnehmer hoch über dem Fluss belohnte.

Des Weiteren nutzten einige heimische Vereine die „Lenne lebt“-Veranstaltung, um sich und ihre Arbeit einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. „Nahtlose“ Unterhaltung auf der Bühne, sowie etliche Stationen, an denen es einiges zu entdecken gab, lockten im Laufe des Tages immer wieder Besucher an die Lenne und ließ den Besucherstrom erst am späteren Nachmittag allmählich abreißen.

Die Verantwortlichen zeigten sich bereits zur Mittagszeit mit den Besucherzahlen mehr als zufrieden. „Es werden heute bestimmt doppelt so viele Besucher wie im vergangen Jahr“, zeigte sich Fachbereichleiter Axel Boshamer optimistisch. Und auch Birgit Tupat blickte strahlend über das Besuchermeer. „Es wäre einfach toll, wenn „Lenne lebt“ auch in den kommenden Jahren so gut ankommt und sich fest etablieren könnte.“

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