Kulturschock-Party überwältigender Erfolg

Auf der Tanzfläche feierten Besucher jeden Alters. Vom Teeny bis zu Senior. Genau so wollten es die Verantwortlichen. Die nächste Party ist daher sicherlich bereits in Planung.

Nachrodt-Wiblingwerde - Für Tickets für die Kultur-Schock-DJ-Party gab es erstmals so etwas wie einen Schwarzmarkt. Im Internet wurden Karten mit dem Dreifachen des normalen Preises gehandelt. Kein Wunder, denn dieses Party-Ereignis wollte sich wohl niemand entgehen lassen.

„Unglaublich! Wir sind restlos ausverkauft. Wahrscheinlich hätten wir den gleichen Saal sogar noch einmal füllen können. Und das bei der zweiten Auflage.“ Ronny Sachse ist begeistert. Er war einer von rund 20 Mitgliedern des Vereins Kultur-Schock, die die Veranstaltung am Samstagabend im Saal der Rastatt stemmten.

Während es hinter den Kulissen ein wenig hektisch zu ging und alle Helfer gut zu tun hatten, wurde im Saal ausgelassen gefeiert. Bereits wenige Minuten nach Beginn füllte sich die Tanzfläche. „Im vergangenen Jahr war es ja wirklich eine reine Schlagerparty. Dieses Mal ist das nicht so“, erklärte Sachse. Gespielt wurde, worauf das Partyvolk Lust hatte. DJ Markus Tesmer hatte daher alle Hände voll zu tun, um auch wirklich alle Wünsche zu erfüllen. Der Stapel mit den Wunschzetteln wuchs von Minute zu Minute. „Wenn das so weiter geht, müssen wir drei Tage feiern, damit er alle Wünsche erfüllen kann“, scherzte Sachse.

DJ-Party in der Rastatt

Die Musikmischung war daher teilweise etwas gewöhnungsbedürftig. Aktuellen Charthits, folgten Songs aus den 60er- und 70er-Jahren, Rock aus den 80ern und 90er-Pop von den Vengaboys. Was zunächst nach einer ziemlich wirren Mischung klingt, kam bei den Nachrodter richtig gut an. Zwar tanzte nicht jeder zu jedem Stück, aber es gab einen regen Wechsel zwischen Headbangen zu ACDC, Discofox zu Marianne Rosenberg und wildem Tanzen zu aktuellen Pophits. Leer war die Fläche jedenfalls nie.

Die DJ-Party war aber auch so etwas wie ein kleines Dorffest. Man kannte sich, klönte und freute sich, alte Bekannte zu treffen. Einzigartig war sicherlich die Mischung. Vom Teeny bis zum Senior feierten Nachrodter aller Altersklassen am Abend gemeinsam. Genau darin schien auch ein Teil des Erfolgs zu liegen. Es war einfach eine bunte Mischung. „Ich finde es toll, dass wir ein Konzept gefunden haben, das tatsächlich alle gleichermaßen anspricht“, erklärte Sachse.

An Veranstaltungen wie dieser liegt es vermutlich auch, dass der Kulturverein stetig weiter wächst und mittlerweile sogar weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus bekannt ist. „Wir haben jetzt ein neues Mitglied aus Plettenberg aufgenommen“, berichtete Sachse.

Eine positive Entwicklung, die es möglich macht, dass weitere größere Veranstaltungen in der Gemeinde geplant und durchgeführt werden können.

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