kfd stellt sich nach Vorstandsrücktritt komplett neu auf

Christina Westerwell und Annette Heumann: Mit neuen Ideen für die kfd in die Zukunft.

Nachrodt-Wiblingwerde-   Die kfd Nachrodt ist eigentlich ein christliches Erfolgskonzept. Die Treffen sind immer gut besucht und auch immer mehr jüngere Frauen sind unter den Mitgliedern zu finden. Der Grund hierfür liegt sicherlich in einem regen Vorstand, der regelmäßig neue Themen und Anregungen in die Arbeit einbringt. Doch damit ist nun Schluss. Die Arbeit wurde zu viel und gleich vier Vorstandsmitglieder traten jetzt von ihren Ämtern zurück.

Ein Paukenschlag mit Ankündigung. Schon frühzeitig hatte das Leitungsteam rund um Christa Nölke und Barbara Kerkmann den Rückzug angekündigt, einen Streit, so betonen sie alle, habe es nicht gegeben. „Beruf, Familie und dieses Ehrenamt sind zu viel. Wir können die Arbeit so nicht stemmen“, betonte Nölke.

Neben den beiden Vorsitzenden traten auch Schriftführerin Barbara Krokowski und die stellvertretende Vorsitzende Margarete Richter zurück. Lediglich Renate Rump (Kassiererin) blieb im Amt. Doch natürlich verließen die Vorstandsmitglieder „ihre“ kfd nicht ohne einen ausgefeilten Plan. So war schnell klar, dass Annette Heumann das Amt der Schriftführerin übernehmen würde. Und nach kurzer Beratung stand auch Christina Westerwell als Vorsitzende/Teamsprecherin fest.

Das sind für die Frauen jedoch reine Formalien, denn die Arbeit soll künftig auf mehrere Schultern verteilt werden. Der Plan ist es, Arbeitsgruppen zu bilden. Je nach Interesse kümmert sich eine der kfd-Frauen federführend um ein Thema. Beispielsweise um die Ausflüge oder die Andachten. Je nach Bedarf holt sie sich weitere Helfer hinzu.

„Wir wollen nicht mehr, dass alle Arbeit auf den Schultern des Vorstands lastet. Bei so einer regen Gruppe ist das nämlich im Ehrenamt nicht zu leisten“, erklärte Nölke. Die Frauen fanden den Vorschlag gut. Schnell waren die Gruppen gebildet und auch die ehemaligen Vorstandsmitglieder werden sich weiter intensiv einbringen. „Also, ich vertraue auf Sie. Ich bin nämlich keine echte Vorsitzende. Bei mir laufen zwar die Fäden zusammen und ich gebe meine Postadresse für den Briefverkehr her, aber mehr kann ich auch nicht“, betonte Westerwell.

Doch nicht nur der Vorstand wurde am Abend verabschiedet, sondern auch kfd-Präses Pastor Hermann-Josef Lösing. Krankheitsbedingt tritt er aus dem aktiven Dienst zurück. Sein Nachfolger wird Pfarrer Ulrich Schmalenbach.

In den kommenden Wochen müssen sich die Teams nun erst einmal zusammenfinden. Aber die Mitglieder waren sich einig, dass sie eine gute Lösung gefunden haben.

Als nächste größere Veranstaltung steht ein Ausflug ins Münsterland an.

Am Dienstag, 21. Mai, geht es zunächst nach Stadtlohn. Dort wird in einer Wallfahrtskapelle eine Andacht gehalten.

Anschließend geht es weiter in die Glockengießerei in Gescher und der Ausklang findet auf Schloss Raesfeld statt. Anmelden können sich Interessierte bei der kfd oder nach dem Gottesdienst am Sonntag.

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