Zwei Kirchengemeinden feiern gemeinsames Fest

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Für die Kinder gab es beim Gemeindefest zahlreiche Spielestationen.

Nachrodt-Wiblingwerde - Gut gediehen sind die Kontakte zwischen den Kirchengemeinden Wiblingwerde und Hohenlimburg, seit im Jahr 2011 Pfarrer Dr. Thorsten Jacobi die erste pfarramtliche Verbindung zwischen Berg und Tal einging. Mittlerweile teilen sich die evangelischen Kirchengemeinden nicht nur eine Pfarrerin, sondern auch ein Gemeindefest.

Der erfolgreiche Auftakt wurde in Wiblingwerde gefeiert. Freie Plätze waren auf den Bänken kaum noch zu kriegen – doch auch das weiche Gras vorm Gemeindehaus lud zum Picknicken ein. Viele Leckereien hatten die Organisatoren zusammengestellt. „Das hatten wir gut aufgeteilt“, erklärte Barbara Rossow aus dem Wiblingwerder Presbyterium. Die Hohenlimburger brachten Salate, die Wiblingwerder den Kuchen. „Nächstes Jahr müssen wir uns unbedingt den Reibeplätzchenstand sichern“, merkte der Hohenlimburger Presbyter Bernd Wallentowitsch an. Bestimmt werden die Wiblingwerder für diesen Einsatz mal beim Heimat- und Verkehrsverein anklopfen. Der ist für diese leckere Kartoffelspezialität schließlich berühmt.

Nachbarschaftshilfe wird ohnehin groß geschrieben. Die Feuerwehr bereicherte am Sonntag den Kirchplatz ebenso mit einer Fahrzeugschau, wie auch der Evangelische Kindergarten, der zahlreiche der Spielestationen mitbetreute. Schubkarrenrennen, Wasserpistolenschlacht, Erdnuss-Tennis und Wasserbombenwettlauf zählten zu den actionreichen Attraktionen, bei denen die jungen Gäste auch Stempel auf ihrer Laufkarte sammeln konnten und bei erfolgreichem Parcours-Abschluss auch einen schönen Preis absahnen konnten. Drumherum gab’s Hüpfburg und Kicker, Zielbrett, Torwand, Schmink- und Kreativstand, wo sich die Kinder nach dem Gottesdienst am Vormittag gern austobten. Die Großen nahmen für eine Stärkung Platz. Herzhafte und süße Spezialitäten waren ebenso begehrt wie kühle Getränke, denn über das Fest hatte sich ein Wetter gelegt, wie es sonst nur im Bilderbuch zu finden ist.

Gemeindefest in Wiblingwerde

Wo zwei Gemeinden an einem Strang zogen, fanden sich natürlich auch entsprechend mehr Besucher ein. Die fühlten sich allesamt sehr wohl auf der Höhe. „Besser hätte es zum Auftakt nicht laufen können“, befanden sowohl die Wiblingwerder, wie auch die Hohenlimburger Gäste. Zwar waren Mitglieder aus beiden Gemeinden schon öfter miteinander unterwegs gewesen, doch ein solch großes Projekt hatten sie bislang noch nicht gestemmt.

„Dass die das können, habe ich mir aber gedacht“, erklärte der scheidende Pfarrer Tom Mindemann, der zwar schon offiziell verabschiedet wurde, aber erst nach einem letzten Wiblingwerder Gottesdienst im Juli ganz aus der pfarramtlichen Verbindung aussteigt, um seine neue Stelle in Iserlohn anzutreten. „Das sind zwei Gemeinden, die einen tragen und selbst viel Verantwortung zu nehmen wissen“, sagte er.

Das Fest war auch für ihn noch mal ein schöner runder Abschluss seines Vertretungsdienstes. „Wiedersehen werden wir uns aber bestimmt. Iserlohn ist nicht weit weg, ich werde Besuch aus Wiblingwerde bekommen und bestimmt auch noch mal hier wieder vorbeischauen.“ Freuen wird das auch Gemeindepfarrerin Dr. Tabea Esch. Schließlich haben beide Geistliche daran mitgewirkt, dass aus zwei Gemeinden verlässliche Partner geworden sind.

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