Kein dummer Jungenstreich

Lagerfeuer im Waldgebiet

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Mehr als 100 Meter Schlauch mussten die Wehrkräfte durch den stockfinsteren Wald verlegen.

Nachrodt-Wiblingwerde - In der Nacht von Freitag, 22. April auf Samstag, 23. April,  rückte die Feuerwehr kurz nach 2 Uhr zum Herrmann-Löns-Weg aus.

Dort hatten Unbekannte mitten im Wald ein großes Lagerfeuer aufgeschichtet und in Brand gesetzt. Aufgrund der trockenen Lage war eine Brandausbreitung über das Waldgebiet hinaus auf die Häuser am Herrmann-Löns-Weg nicht auszuschließen. Höchste Gefahrenstufe also für das Wehrteam, das mit drei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften vor Ort war. Die mussten zunächst durch das unwegsame Gelände mehr als 100 Meter Schlauch verlegen, um zum Brandort zu kommen.

Kling: Glück im Unglück

Brandinspektor Michael Kling: „Diese Aktion war alles andere als ein dummer Jungenstreich!“ Glück im Unglück: Trotz der nächtlichen Uhrzeit hatte ein Nachbar den Feuerschein bemerkt und geistesgegenwärtig den Notruf 112 gewählt. Die Polizei war ebenfalls vor Ort. Bis gegen 3.30 Uhr kämpfte die Wehr gegen die Flammen und konnte erst dann abrücken. Auf Grund der Parksituation im engen Einsaler Wohngebiet gestaltete sich sowohl die An- als auch die Abfahrt mit den schweren Löschfahrzeugen als sehr schwierig. „Wir mussten  mit Einweisern arbeiten“, so Michael Kling in einer abschließenden Bewertung

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