Vereinsheim statt "Jugendbude"

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Nachrodt-Wiblingwerde -  „Und jetzt erhebe ich das Glas, das ich nicht habe....“ schmunzelte Peter Krummenerl, verschwand im neuen Vereinsheim, kehrte mit einem Glas Sekt zurück und stieß mit den vielen Gratulanten an. Denn dort, wo einst die „Jugendbude“ der Sportvereinigung Nachrodt war, steht heute „ein Häuschen“ mit allem Schnick und Schnack, das am Samstag am Holensiepen offiziell und festlich seiner Bestimmung übergeben wurde.

Am Vormittag kamen die geladenen Gäste, am Nachmittag wurde locker-flockig mit vielen Vereinsmitgliedern gefeiert. Das nennt man Glück: Nicht im strömenden Regen, sondern bei strahlendem Sonnenschein konnte Peter Krummenerl als erster Vorsitzender der Sportvereinigung Bürgermeisterin Birgit Tupat, Vertreter von SPD, CDU und UWG, Sponsoren, Vertreter von anderen Vereinen und tatkräftige Helfer und Helferinnen begrüßen.

Mit dabei waren unter anderem auch Mitglieder des Schießclubs, des Tennisclubs und des Turnvereins inklusive Jedermänner. In seiner Rede über den Bau des Vereinsheims, der in Eigenarbeit vier Jahre gedauert hat, bedankte sich Peter Krummenerl bei jedem persönlich, schüttelte Hände und nahm auch einige Geschenke entgegen – darunter einen Süßigkeiten-Korb, zwei große Fußbälle und auch diverse kleine.

 „Die Eigenleistungen, die in der Bauzeit erbracht wurden, erreichten ein wirklich beeindruckendes Ausmaß“, sagte Bürgermeisterin Birgit Tupat, die der Sportvereinigung „zu ihrer neuen, in jeder Hinsicht gelungenen Errungenschaft“ gratulierte. „Das neue Vereinsheim, dessen bin ich mir sicher, wird das Vereinsleben beleben und bereichern“, so Tupat. „Aktive Vereine bieten aber nicht nur ihren Mitgliedern eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Sie bilden auch den Nährboden, auf dem sich in einer Gemeinde das Gemeinschaftsleben entwickelt.“

Dass es im Anschluss leckere Häppchen gab und sich die Gratulanten-Schar lieber draußen als im neuen Vereinsheim selbst tummelte, versteht sich von selbst. Die offenen Zelte, die Erich Will vom MGV Frohsinn organisiert hatte, waren ein schöner Treffpunkt. Und dort konnte man auch die alten Fotos aus den 70er Jahren betrachten, die Antje Böttcher mitgebracht hatte.

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