Tiere legen Prüfung ab

Rettungshunde trainieren in Herlsen

Petra Schmiedel legt Mantrailer Olli die „Dienstkleidung“ an. „Jetzt wird gearbeitet!“ Foto: Hornemann

Nachrodt-Wiblingwerde - Für Iuna und ihr Frauchen Sabine Tralau geht es um viel an diesem verregneten Samstagvormittag, 11. April, in Herlsen. Die Hundedame von der Rasse Australian Cattle Dog, gerade dreieinhalb Jahre alt, hat lange auf ihre Prüfung zum Rettungshund hingearbeitet. Die letzte Übungseinheit meistert sie mit Bravours.

„Eigentlich aber sind es die Hundeführer, die geprüft werden müssen“, erklärt das Team der DRK-Rettungshundestaffel lachend.

Könnte Iuna müde lächeln, vermutlich würde sie es tun, als sie aufgerufen wird, ihr nächstes Opfer zu finden. Das liegt in 20 Metern Sichtweite auf dem Boden und heißt Andrea Baumgart. Sie liegt mit Helm auf einer Matte, direkt daneben steht eine offensichtlich nicht verletzte Person und ein weiterer Hund. Von beidem darf sie sich nicht ablenken lassen. Weil Andrea Baumgarts Körperhaltung genau der eines Menschen in Not entspricht, schlägt Iuna auch nur bei ihr an.

Drei Jahre hat die DRK-Hundestaffel das Team Tralau auf diese Präzision vorbereitet. „Der Hundeführer muss sein Tier genau lesen können“, erklärt Staffelleiterin Petra Schmiedel.

Über 300 Antworten auf theoretische Fragen muss Sabine Tralau in der Prüfung kennen - aber nur ein Bruchteil wird abgefragt. „Und eine Sanitäter-Ausbildung haben wir auch alle“, ergänzen Christa Vogt und Andrea Baumgart.

Alles über das Training, die erfolgreich abgelegte Prüfung und das Thema „Hunde retten Menschen“ in der Montagausgabe, 13. April, des Altenaer Kreisblattes.

von Ina Hornemann

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