Herbert Grote feiert 92. Geburtstag

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Viele Gratulanten kamen zum 92. Geburtstag von Herbert Grote nach Veserde

Nachrodt-Wiblingwerde -  „Das Schönste ist, dass es Rüdiger besser geht“, sagt Herbert Grote. Dass sein Sohn einen Herzinfarkt erlitten hat, hat den ehemaligen Gemeindedirektor schwer getroffen. Doch die gute Nachricht: Rüdiger Grote, der erst vor etwas mehr als einer Woche als Schulleiter der Albert-Schweitzer-Hauptschule in den Ruhestand verabschiedet wurde, konnte gestern aus dem Krankenhaus entlassen werden. Ein schöneres Geschenk zum 92. Geburtstag des Vaters konnte es nicht geben.

Ein „Rein und Raus“ gab es gestern (18. Juli) zum hohen Wiegenfest in Veserde. Nachbarn, Freunde, frühere Weggefährten, ehemalige Ratsmitglieder, Vertreter der Feuerwehr und der Baugenossenschaft und natürlich die große Familie gaben sich die Klinke in die Hand, um den 92-Jährigen zu beglückwünschen.

Herbert Grote hat zwei Söhne und eine Tochter, fünf Enkelkinder und vier Urenkel. „Mir geht es gut, ich bin in guter Obhut“, erzählte das Geburtstagskind, das sodann auch ein paar musikalische Ständchen bekam: von den Männergesangsvereinen und vom Posaunenchor.

 „Ich bitte um Verständnis, dass ich keine große Rede halte. Hier stehen die leckersten Sachen, die wollen gegessen werden.“ Und so stieß der 92-Jährige mit der großen Gästeschar an.

Dass er sich auch im hohen Alter noch für das aktuelle Geschehen in der Welt interessiert, verwundert bei Herbert Grote nicht.  

 Herbert Grote hat am 2. Januar 1947 nach kaufmännischer Ausbildung und Kriegsgefangenschaft seinen Dienst bei der Gemeinde angetreten. Am 3. Dezember 1974 wurde er erstmals zum Gemeindedirektor gewählt. Bis zu seiner Pensionierung am 31. Juli 1989 war der parteilose Verwaltungschef maßgeblich unter anderem an den Entscheidungen zum Bau der Lennehalle, der Dorfsanierung in Wiblingwerde und dem Bau des Bürgerhauses beteiligt. 1977 war Grote der Initiator zur Gründung des Heimat-und Verkehrsvereins, nach seiner Pensionierung engagierte er sich noch bis 1999 ehrenamtlich in der Baugenossenschaft Nachrodt-Wiblingwerde.

 Als schönsten Erfolg seiner Amtszeit wertete er selbst die Kanalisation in der Doppelgemeinde und auch Projekte wie die flächendeckende Gasversorgung oder die Besiedlung der Bachstraße wurden unter ihm verwirklicht.

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