Ferienspiele im Wetterglück

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Die Ferienspiele fanden gestern bei schönstem Sonnenschein auf dem Hof zwischen Kirche und Vereinshaus statt.

Nachrodt-Wiblingwerde - Manch eine Ferienaktion dieses Sommers hätte reichlich Regenschirme gebraucht - die Ferienspiele der Gemeinde St. Josef Nachrodt aber brauchen Sonnensegel, so prima zeigt sich jetzt der Sommer. Und trotzdem wurden am Mittwoch Regenschirme benötigt!

Bei Aktionen rund um das Vereinshaus wurde nämlich allerhand gebastelt und kreativ gearbeitet. Da die 45 Mädchen und Jungen nach den Kontinenten dieser Erde in sechs Gruppen eingeteilt sind, hatte sich jede dieser Gruppen eine eigene Aufgabe gestellt: In der Arktis-Gruppe entstanden Schnee-Kugeln, Amerika fertigte indianischen Federschmuck an, die „Australier“ wagten sich ans „dot painting“, also Malerei mit Punkten, in Asien entstanden Spiele mit Ess-Stäbchen und die Europa-Gruppe erstellt mit dem Webrahmen ein „Globo-Mobil“.

Die Afrika-Gruppe schließlich baute eifrig Trommeln. Dazu brauchten die Mädchen und Jungen eine Menge großer Konservendosen und Lebensmittelbehälter als Resonantkörper – und ausgediente Regenschirme für die Bespannung der Trommeln.

Am Ende jedenfalls hatte jedes der 45 Teilnehmerkinder eine Trommel zur Verfügung. Das war am Nachmittag der Moment, wo sich die guten Verbindungen von Sonja Hammerschmidt zu zwei Flüchtlingen auszahlten, die in der Gemeinde leben – nämlich zu Cyril Onwachei und Marcel Mmeremikwu. Beide sind bekannt mit Emmanuel Udeh, der aus Biafra stammt und heute in Iserlohn lebt. Udeh brachte am Nachmittag dann einen Trommel-Workshop mit ins Programm ein. Dass dazu auch „afrikanische Hitze“ herrschte, passte schließlich bestens ins bunte Bild.

Den Dienstag hatten die Ferienspaß-Kinder auf dem Ketteler Hof verbracht, wo insbesondere der Wasserspielplatz frequentiert wurde. „Wir haben auch gegrillt“, berichtet Mit-Organisatorin Tanja Hartwig, „aber dazu hatten die Kinder im Grunde gar keine Zeit“, so Hartwig mit einem Augenzwinkern. Wichtig sei, dass „keiner abhanden gekommen ist und es keine nennenswerten Blessuren gab.“ Am Donnerstag ist die große Gruppe wieder unterwegs. Das Ziel sind die Karl-May-Festspiele in Elspe.

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