Kabelbrand legt Edeka lahm

Nachrodt-Wiblingwerde. Ein Kabelbrand legte am Montag den kompletten Edeka lahm. Um 6.15 Uhr wurde es plötzlich stockdunkel in den Geschäftsräumen. Nicht einmal die Eingangstür funktionierte. Zum Bäcker konnte man durch den Nebeneingang „huschen“.

Nur dort funktionierte der Verkauf. „Da sieht man mal wieder, wie sehr man vom Strom abhängig ist“, versuchte Inhaber Kai Kantimm die Ereignisse mit Fassung zu tragen. Um die Kühltruhen sorgte er sich nicht: „Dank der neuen Technik halten sie viele Stunden die Temperatur.“

Während die komplette Mannschaft ausharrte und Kerzen aufstellte, lokalisierten die Stadtwerke Iserlohn ein internes Problem. Sodann war das Team von Elektro Murza ab 7 Uhr vor Ort, um den Schaden zu beheben.

Für Edeka-Chef Kantimm war der Stromausfall nach den Weihnachtsfeiertagen natürlich alles andere als glücklich. Zumal er insgesamt fünf Stunden dauerte.

„Doch die meisten Leute haben noch so viel Essen von den Festtagen übrig, dass es heute vielleicht keinen Ansturm geben wird“, so der Edeka-Chef optimistisch. Trotzdem war ihm die Erleichterung ins Gesicht geschrieben, als um 11.30 Uhr „alles wieder in Ordnung“ war.

Der Anfangsverdacht, dass ein Marder die Leitung zerstört haben könnte, bestätigte sich nicht. Eine Hauptleitung war durch Überlastung heiß geworden und hatte einen Kurzschluss verursacht. Martin Murza wechselte mit seinem Gesellen zehn Meter Kabel aus.

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