Lenne lebt-Tag: Das Besondere war das Engagement der vielen Helfer

Fröhliche Gesichter am Lenne lebt-Tag in Nachrodt

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Eine Brücke bauen, die über alle Glaubensgrenzen hinaus trägt, die schier unerreichbare Ufer wieder erreichbar macht, die Grenzen überwindet und Frieden schafft. Eine solche Brücke bauten 15 Kinder und Jugendliche beim ökumenischen Kinderaktionstag zunächst am Samstag. Die Besucher des Gottesdienstes anlässlich der Lenne-lebt-Eröffnung bauten eine Brücke mit ihren Händen.

Nachrodt-Wiblingwerde - Eis geht immer. Vor allem Vanille, Schoko, Limette, Amarena und Yoghurt. Genau diese Köstlichkeiten hatte die CDU vom Eiswerk Hemer besorgt und für einen guten Zweck beim Lenne lebt-Tag verkauft. 

Wer in diesem Jahr mit einer Spende bedacht wird, steht noch nicht fest. Eines jedoch war gestern allen klar: Nach dem großen Erfolg an der Lennepromenade wird es 2017 eine Wiederauflage geben. 

Dass es immer eine Kleinigkeit auszusetzen gibt, versteht sich von selbst. Nicht ganz glücklich waren einige Besucher und Standbetreiber, dass während des Gottesdienstes nichts verkauft oder ausgegeben werden durfte – auch kein Eis. 

"Es war super"

„In den letzten beiden Jahren wurden teilweise während des Gottesdienstes auch noch Stände aufgebaut. Das Kommen und Gehen stört natürlich. Und ich glaube, dass die meisten Leute Verständnis dafür hatten, dass es dem Anlass geschuldet ist, dann keinen Umsatz zu machen“, sagt Bürgermeisterin Birgit Tupat, die am Sonntag den ganzen Tag beim Lenne lebt-Fest war. „Es war super“, strahlt sie. Über die vielen Gespräche hat sie sich besonders gefreut. „Ich hoffe, dass ich alles, was man mir zugetragen hat, auch behalte.“ 

Das Besondere beim Nachrodter Lenne lebt-Fest war das Engagement der vielen freiwilligen Helfer der Vereine und Verbände. „Viele sind auch geblieben oder haben weitergeholfen, als ihr Dienst, für den sie eingeteilt waren, schon längst vorbei war“, erzählt Birgit Tupat, die selbst zwei Stunden am Currywurst-Stand des Trägervereins Gartenhallenbad half. „Ich durfte Bestellungen annehmen und kassieren“, lacht die Bürgermeisterin. 

Reibungsloser Ablauf des Tages

Die Organisation hat indes auch perfekt geklappt. Aber einer hatte die undankbarste Aufgabe des Tages: Mark Wille stand an der Bundesstraße und sorgte dafür, dass es kein Verkehrs- oder Parkchaos gab. Abgeschleppt werden musste niemand. Wille und besonders auch Ordnungsamtsleiter Axel Boshamer können stolz sein auf einen reibungslosen und vor allem großartigen Ablauf des Tages. Fröhliche Gesichter allerorts. 

Dass Eltern ihre Kinder auch mal aus den Augen lassen konnten, weil auf der Lenne lebt-Meile nichts außer „Spaß haben“ passieren konnte, trug natürlich zum Gelingen bei. Musikalisch waren der MGV Wiblingwerde und Ernst-Jörg and Friends (eigentlich die Ventilisten) dabei. Gut kam auch die Band an, die eigentlich nur eingesprungen war. Irish Maiden punktete auf der ganzen Linie. Und sonst? Es wurde noch eine ungewöhnliche Brücke gebaut. Die Besucher des Gottesdienstes bauten mit ihren Händen eine Brücke des Friedens.

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