Osterfeuer mit kirchlichem Segen entzündet

„Er hält die ganze Welt in seiner Hand“ und „Kumbaya my lord“ stimmten auf das Osterfeuer ein.  Foto: Hornemann

Nachrodt-Wiblingwerde - „Es ist Teil unseres Leitbilds, dorthin zu gehen, wo die Menschen sind“, brachte es Birgitta Knoop sehr passend auf den Punkt. Die engagierte Christin aus der Kirchengemeinde St. Josef war mit Gitarre zum Osterfeuer der Gartenhallenbad-Förderer gereist, um der Zündung einen feierlichen Rahmen zu geben.

Es war eine gelungene Premiere: Pfarrer Wolfgang Kube und sein Kollege Hermann-Josef Lösing hatten sich am Ostersonntag auf den Weg gemacht, das einzige öffentliche Osterfeuer auf Gemeindegrund zu entzünden. Im Gepäck hatten sie ein besonderes Licht: Die Flamme der Osterkerze von St. Josef war windgeschützt von der Kirche in Richtung Holensiepen transportiert worden. An ihr wurde ein Docht und mit dem Docht die Fackel entzündet, die das Osterfeuer zum brennen brachte. Es stellte sich jedoch schnell heraus, das dies mehr ein symbolischer Akt war: Nachdem Helfer von allen Seiten einmal einen kräftigen Anschub gegeben hatten, schoss aus dem Innern der Gehölz-Konstruktion eine große Flamme empor. Weil das Mikrofon leider gestreikt hatte, konnten nicht alle der zahlreichen Gäste dem Segen lauschen, den die Geistlichen dem Feuer geschenkt hatten. Zur stimmlichen Unterstützung der Instrumentalisten hatten Helfer Bierdeckel verteilt, auf die die Texte von „Er hält die ganze Welt in seiner Hand“ und „Kumbaya my lord“ gedruckt waren.

Die Förderer des Gartenhallenbads hatten im Vorfeld dafür gesorgt, dass sich nach der Eröffnung die Gäste noch lange auf dem Gelände wohlfühlen konnten. Getränke, Grillgut, Pommes, Musik und Stockbrot hielten die kleinen und großen Besucher lange bei Laune. Von Ina Hornemann

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