Lenne lebt-Tag am 11. September in Nachrodt

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Sabine Karisch und Axel Boshamer laden für den 11. September zum Lenne lebt-Tag ein

Nachrodt-Wiblingwerde - „So ein Programm hat kein Mensch an der Lenne, so bunt -–und alles im Ehrenamt.“ Axel Boshamer schwimmt auf der Welle der Begeisterung. Und mit ihm Sabine Karisch. Die beiden haben sich federführend um den „Lenne lebt“-Tag gekümmert, der nun am 11. September mit einem großen Programm gefeiert wird.

Wer glaubt, dass es eine reine „Essen und Trinken-Veranstaltung“ wird, der irrt gewaltig. „Auf keinen Fall“, sagt Axel Boshamer. Natürlich gebe es Stände mit Steaks, mit Bratwürstchen, mit Crepes und natürlich mit Kaffee und Kuchen. Aber sehens- und hörenswert sei besonders das, was sich die vielen Vereine haben einfallen lassen. So gibt es zum Beispiel Voltigiervorführungen oder auch Bungee-Running, eine Hüpfburg, aber auch zwei Vorführungen der Feuerwehr. Und: Man habe auch aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und ein paar Feinheiten verändert. So bekommen zum Beispiel die Helfer Freigetränke und Essensmarken, die Axel Boshamer an den Ständen ausgeben wird. Gefeiert wird von 11 bis 19 Uhr an der Lennepromenade. Die Band „Acoustik Comfort“ spielt ab 16.30 Uhr. Offizieller Abschluss ist um 19 Uhr mit dem Abschlussblasen – diesmal allerdings an der Rastatt. Verpassen kann man das Spektakel übrigens wahrlich nicht – schon wer über die Sparkassenbrücke kommt, wird die vielen Ständen bis zur Rastatt erblicken. „Wir wollen keinen Besucherrekord brechen. Wir wollen einfach ein schönes Fest feiern mit lecker Essen und Trinken, vielen Aktionen und schöner Unterhaltung“, sagt Axel Boshamer. Einzige Unbekannte beim „Lenne lebt-Tag“ ist das Wetter. Da hilft nur positives Denken und die Vorfreude – auch zum Beispiel auf Karl-Heinz Karpinski, der mit seinem Drehorgelspiel die Besucher erfreuen möchte. Musik gibt es auch vom MGV Wiblingwerde. Die Männer vom MGV Frohsinn mussten ihre Beteiligung absagen – „sie können das personell im Moment nicht stemmen“, erklärt Axel Boshamer. Der Lenne lebt-Tag wird in diesem Jahr zum letzten Mal mit 2500 Euro vom Land bezuschusst. Dann läuft die Förderung aus. Insgesamt kostet die Festivität etwa 7000 Euro. „Das ist recht günstig, wenn man sieht, was es für ein Tag wird“, findet Axel Boshamer. Dass der Lenne lebt-Tag auch im nächsten Jahr stattfinden soll, ist schon heute ein Versprechen. Dann vielleicht im Rahmen des Projektes „Lenneschiene 2.0“ und nicht erst im September. Aber das ist Zukunftsmusik. Jetzt wird erst einmal gefeiert. 50 Plakate und 250 Flyer werden gerade verteilt. Zudem gibt es überörtliche Werbung. Denn der Nachrodt-Wiblingwerder „Lenne lebt-Tag“ ist eingebunden in die gleichnamige Veranstaltungsreihe, die die Lenne, acht Kommunen, 85 Kilometer und etwa 235000 Einwohner in einem Projekt unter dem Motto „Ganz viel Leben an der Lenne“ verbindet. Allerdings: Wer sich im Netz unter www.lenneschiene.de informieren möchte, findet vieles, aber nicht die große Veranstaltung in der kleinsten Gemeinde des Märkischen Kreises. Auf die „Lenne lebt“-Meile mit Textile-Aktion am 27. und 28. August in Schmallenberg, auf das Familienfest am 30. August am Goetheparkplatz in Werdohl und auf das Brückenfest vom 2. bis zum 4. September in Letmathe wird dagegen hingewiesen.

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