45 Kinder sind auf der Suche nach einem Schatz

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Im Sandkasten auf dem Gelände des St. Elisabeth-Kindergartens buddelten die Kinder nach einem Schatz.

Nachrodt-Wiblingwerde - Auf die Suche nach einem Schatz haben sich in dieser Woche 45 Mädchen und Jungen aus der Gemeinde begeben. Gefunden haben beziehungsweise noch finden werden sie gleich mehrere. Und dabei geht es nicht immer um einen materiellen Schatz.

„Komm, wir suchen einen Schatz“ lautet in diesem Jahr das Motto der Ferienspiele, die die St. Josef-Gemeinde veranstaltet. Eine Woche lang erleben die Kinder seit Montag ein echtes Sommervergnügen. Mit Kennenlernspielen und einem fröhlichen Nachmittag im kühlen Nass des Gartenhallenbads ging es am Montag los.

Mit der Geschichte von Elmar Goldzahn und dem alten Petrus stellte das Helferteam den Mädchen und Jungen das Motto der Woche vor. Eine seltsame Gestalt war er schon, dieser Elmar Goldzahn, der sich mit den Kindern auf Schatzsuche begeben wollte. Doch die 45 Sechs- bis Zwölfjährigen hörten ihm gespannt zu, als er von seinen Schatzsuchen berichtete. Nun sei er auf der Suche nach dem wertvollsten Schatz überhaupt, dem Schatz seines Lebens, erzählte Elmar Goldzahn. Der alte Petrus, den er beim Ferienspaß traf, konnte ihm da ein wenig weiterhelfen, als er ihm das Gleichnis vom Schatz im Acker erzählte, vom Schatz des Lebens, der so wichtig ist, dass es sich lohnt, alles andere dafür herzugeben. Aber wo findet man ihn?

Ferienspiele der St. Josef-Gemeinde Nachrodt

Die Kinder hatten schnell verstanden: Der wahre Schatz meines Lebens besteht nicht aus Gold und Silber. Neben dem Basteln von Schatzkisten und beim Ausmalen von Buchstaben sprachen sie dann darüber, was für sie der Schatz ihres Lebens ist: Vater und Mutter, die Geschwister, ein guter Freund oder eine gute Freundin, ein Haustier. Und auch die Bibel könne ein Schatz sein.

Eine erste Schatztruhe gruben die Ferienspaß-Kinder am Mittwochnachmittag aus. Nach einer Rallye durch die Gemeinde fanden sie den Schatz in Form von kühlem Eis in einer Truhe, die im Sandkasten auf dem Gelände des St. Elisabeth-Kindergartens vergraben war. Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen war das natürlich eine willkommene Erfrischung.

Klettern, spielen, toben

Nicht ganz so heiß es am Dienstag gewesen, als die Kinder den Panorama-Park in Kirchhundem besuchten. Dafür war der Erlebnispark mit seinen vielen Attraktionen wie Fichtenflitzer, Rutschen-Paradies, Spiel- und Kletterburgen fast besucherleer. Langes Anstehen und Warten vor den Stationen fiel damit schon einmal weg, so dass die Zeit gut genutzt werden konnte. Erst am Nachmittag setzte etwas Regen ein.

Am Donnerstag, 6. August, besuchen die Mädchen und Jungen das Kinderparadies „Kiki Island“ in Menden. Auf einer Spielfläche von 9000 Quadratmetern können sie hier drinnen und draußen klettern, springen und toben. Am Freitag steht für die Kinder ein Ausflug ins Naherholungsgebiet Dröschede an. Nach einer etwa zweistündigen Wanderung werden sie dort zunächst grillen und sich damit die notwendige Energie für die geplanten Waldspiele holen. Mit einem Familiengottesdienst gehen die Ferienspiele am Sonntag (9. August, ab 9.30 Uhr) zu Ende. Dann wird der Schatz, der die Kinder schon die ganze Woche beschäftigt hat, noch einmal im Mittelpunkt stehen. Die Kinder selbst werden bei der Gestaltung der Messe eine wichtige Rolle spielen. Beispielsweise üben sie in dieser Woche dafür ein spezielles Lied.

Unterstützung von fleißigen Helfern

Um 45 Kinder fünf Tage lang bei Laune zu halten und zu verpflegen, bedarf es natürlich einer ganzen Schar von Helfern. Für die St. Josef-Kirchengemeinde sind deshalb mehr als 20 Erwachsene im Einsatz. Zehn Betreuer kümmern sich um die in sechs Gruppen aufgeteilten Kinder, zwölf weitere Helfer sorgen hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf, indem sie das Mittagessen vorbereiten: Nudeln mit Tomatensoße, Pizza, Sandwiches und täglich ein großes Salatbüfett. Darüber hinaus gibt es Obst, ab und zu etwas Süßes zum Naschen – und bei dem warmen Wetter jede Menge Getränke. Kuchen steuern die Eltern der Kinder bei.

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