Winterdienst: Bei Schnee ist für Ernst-Jörg Pühl um 4 Uhr in der Früh die Nacht um

Winterdienst ist ein absoluter Sicherheitsposten

„Auf meinen Unimog kann ich mich verlassen“, sagt Landwirt Ernst-Jörg Pühl aus Haste. Er arbeitet schon viele Jahre nebenberuflich im Winterdienst und kommt mit dem Fahrzeug in die „entlegensten Ecken“ Foto: Machelett

Nachrodt-Wiblingwerde - Schnee, Eis und Frost machen Ernst-Jörg Pühl nicht nervös. Der 55-Jährige Landwirt aus Haste kann mit den Windergewalten umgehen.

Muss er auch. Denn seit vielen Jahren ist er im Winterdienst der Gemeinde Nachrodt-Wiblingewerde „die Stütze“, ein absoluter Sicherheitsposten, wenn Frau Holle einmal plötzlich und unerwartet die Straßen spiegelglatt macht.

„Es kommt schon vor, dass ich gegen 4 Uhr in der Nacht angerufen werde, meinen Dienst zu beginnen“, so der zupackende Mann. Dann schwingt er sich in seinen orange-farbenen Unimog und los geht’s. Beladen mit etwa 1,5 Kubikmeter Salz, das gewichtsmäßig etwa zwei Tonnen entspricht, ist er dann in den „Ecken und Gemeindezipfeln unterwegs, wo andere die Segel streichen müssten“, sagt er gut aufgelegt.

Sein Unimog hat Vierrad-Antrieb, zur Not montiert Pühl auch noch Schneeketten. „Dann komme ich wirklich überall hin.“. Es komme immer wieder vor, dass er abgerutschte Fahrzeuge aus Gräben oder von Wiesen ziehen müsste. Passiert ist in der Vergangenheit dabei – Gott sei Dank – bisher noch nichts. „Die Leute sind einfach nur dankbar.“.

Für eine Streurunde muss der Haster je nach Wetterlage schon „bis zu zwei Stunden und mehr einkalkulieren.“ Das sei aber kein Problem, so der Landwirt, der einige Pensionspferde auf seinem Hof stehen hat. „Wenn ich etwas später füttere, geht das auch in Ordnung.“

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