Arbeiten an der Ehrenmalstraße kommen voran

Frischer Asphalt: Ein Blick auf die Baustelle an der Ehrenmalstrasse, unten ist Bundesstraße erkennbar und im Hintergrund liegt der Bahnübergang von Einsal. - Fotos: Keim

Nachrodt-Wiblingwerde - Die Arbeiten an der Bundesstraße 236 und an der Ehrenmalstraße (L692) sind recht gut vorangekommen. Als nächstes steht nun aber eine Sperrung des Bahnüberganges ins Haus.

Am vergangenen Samstag war in Einsal an der B 236 die im Bereich des Gehweges liegende Gasleitung außer Betrieb genommen worden. Sie wird auf einer Länge von 130 Metern ausgetauscht. Schon ab Ende August wurden Ab Ende August hatte es bereits Vorarbeiten gegeben. Dazu wurden an zwei Stellen so genannte Kopflöcher im Gehwegbereich erstellt. Der Gehweg ist im Bereich der Kopflöcher gesperrt, die Fußgänger werden hier auf einem abgesicherten Notweg über die B 236 geleitet. Mit Einrichtung des nächsten Bauabschnittes am kommenden Montag erfolgt auch eine neue Verkehrsführung, in die unter anderem die bis dahin fertig gestellte Ehrenmalstraße einbezogen ist. Bei StraßenNRW als Auftraggeber rechnet man damit, dass die Ehrenmalstraße voraussichtlich sogar am morgigen Samstag wieder befahren werden kann.

Sie wird neben dem Helbecker Weg als Umleitungsstrecke für den Hauptverkehr benötigt, der etwa das Schul- und Sportzentrum erreichen will oder Richtung Wiblingwerde fährt.

Wie lange die Sperrung des Bahnüberganges andauern wird, konnte man indessen bei StraßenNRW nicht exakt sagen. Sprecher Michael Overmeyer schätze auf einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen. „Das wird von Open Grid abhängen“, sagte er unter Hinweis auf den Netzbetreiber. Die Open Grid Europe GmbH (bis Ende August 2010 EON Gastransport) mit Sitz in Essen ist ein Fernleitungsnetzbetreiber für Erdgas. Open Grid Europe betreibt in Deutschland das größte Fernleitungsnetz mit einer Länge von rund 12 000 Kilometern.

Wenn der Gas-Fernversorger seine Arbeiten abgeschlossen hat, werde die von StraßenNRW beuftragte Firma noch einmal etwa 14 Tage für weitere Arbeiten benötigen. Dann wäre im November eine der längeren Straßenbaumaßnahmen – mit umfangreicher Hangsicherung unterhalb der Ehrenmalstraße – endlich zu Ende gebracht. Begonnen hatte das Projekt im Februar mit Baumfällarbeiten am Hang zur L692. Ab Mitte Februar war die Straße dann zunächst noch als Einbahnstraße befahrbar; in der dritten Märzwoche aber wurde sie voll gesperrt.

„Das war auch technisch eine größere Sache“, blickt Michael Overmeyer schon einmal zurück, „weil wir es mit stabilem Fels zu tun hatten.“ Der Hang wurde zunächst mit Geotextil abgedeckt, vergleichbar einer Kunststoff-Gittermatte, dann wurden Gabionen davorgesetzt. Insgesamt sind für Baumaßnahmen kosten von rund 1,8 Millionen Euro veranschlagt worden.

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