Wiblingwerde: DRK-Helferteam dankt / Drei Erstspender / Jubilare geehrt

82 Blut-Spender kommen

Ralf Bauersfeld eingerahmt von DRK-Vize-Chefin Birgit Tupat (l.) und Blutspendebeauftragter Gisela Gundermann. Foto: Bonnekoh

Nachrodt-Wiblingwerde- 82 Personen spendeten am Mittwochabend, 2. März, ihr Blut bei der DRK-Spendenaktion im evangelischen Gemeindehaus Wiblingwerde. „Damit sind wir sehr zufrieden“, bilanzierte Gisela Gundermann.

Die Blutspendebeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes, Ortsverband Altena-Nachrodt-Wiblingwerde, hatte mit ihrem Team wieder alles bestens vorbereitet. Und so arbeiteten Ingrid Potthoff, Barbara Böhland, Helga Baumann, Inken Böhland, Norbert Grebe und Gisela Gundermann selbst wieder Hand-in-Hand.

Drei Erstspender

Besonders freute sich das Team, verstärkt durch die hauptamtlichen Kräfte des Blutspendedienstes Hagen, über drei Erstspender. Registriert wurden: Norbert Stegmann, Steffen Groh und Timon Dahlhaus. Diese Personen erhalten in Kürze ihren offiziellen Blutspendeausweis und -pass über das DRK zugesandt. Geehrt wurden am Mittwoch – natürlich erst nach dem Aderlass – Manuel Becker und Kirsten Steinecke. Sie spendeten an diesem Tag jeweils zum 25. Mal ihren Lebenssaft. Kirsten Heike Heck war zum zehnten Mal auf einem Spendentermin. Eine ganz besondere Ehrung erfuhr Ralf Bauersfeld, der Urkunde und Anstecknadel für 100. Blutspenden in Empfang nahm.

Wie in Nachrodt, führt der DRK-Ortsverband auch in Wiblingwerde vier Mal im Jahr einen Spendentermin durch. Dazu werden alle Spender frühzeitig nochmals angeschrieben, um sie an den Termin zu erinnern.

Wie wichtig es ist, immer wieder Blut abzugeben, unterstrichen die Aktiven des DRK noch einmal nachdrücklich im Gespräch. „Es kann jeden treffen, dass er auf eine Bluttransfusion angewiesen ist. Deshalb sollten die heimischen Blutbanken immer gut bestückt sein.“

Ralf Bauersfeld geehrt

Seit seinem 18. Lebensjahr hat Ralf Bauersfeld aus Wiblingwerde bisher 100. Mal Blut gespendet. Der 56-Jährige erhielt jetzt aus der Hand von Birgit Tupat, 2. Vorsitzende des DRK Altena-Nachrodt-Wiblingwerde, und der Blutspendenbeauftragten Gisela Gundermann dafür eine Ehrenurkunde und eine goldene Ehrennadel. Leider darf der technische Angestellte, der selbst schwer erkrankt ist aber nach eigener Aussage „auf dem Weg der Besserung ist“, nicht weiter spenden. Sein „Medikamentencocktail“, der ihm beim Gesundmachen hilft, lässt das nicht zu.

Großes Helfer-Gen

Das Helfer-Gen aber, durch Blutspenden anderen Menschen zu helfen, das hat der Familienvater auch an seine beiden Kinder weitergegeben. Birgit Tupat und Gisela Gundermann dankten ihm herzlich für seine Treue zur Blutspende-Idee. „Sie sind für viele ein Vorbild!“

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