CVJM-Kinderkleiderbasar in Wiblingwerde findet großen Zuspruch

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Hoch in der Gunst der Kunden standen die diversen Angebote an Bekleidung.

Nachrodt-Wiblingwerde - Dass man den CVJM-Kinderkleiderbasar in Wiblingwerde schon fast als Selbstläufer bezeichnen kann, zeigte sich erneut am Samstagnachmittag. Denn da fand der Basar im Gemeindehaus statt. 53 Anbieter sorgten wieder für einen kaum überschaubares Angebot.

So war zum Beispiel der Treppenaufgang zur Bühne komplett mit Schuhen zugestellt. Ober auf der Bühne fanden sich mehrere, aneinander gereihte Tische, die Spiele enthielten.

Ganz im Fokus stand in diesem Jahr die Kindersportbekleidung. Ihr wurde eigens ein großer Wühltisch gewidmet. Aber auch alle anderen Bekleidungsangebote ließen so gut wie keinen Wunsch offen. Auch Kinderspielzeug aus Holz und Kunststoff stand in rauen Mengen bereit.

Ein großer Teil der angebotenen Gegenstände fand daher auch einen Abnehmer. Die Anbieter kamen nicht nur aus Altena, Nachrodt, Wiblingwerde und Lüdenscheid. Auch Breckerfeld, Schalksmühle und Iserlohn waren vertreten.

„Das Umfeld, aus dem sich die Anbieter melden, wird immer größer“, sagt Uta Vorderbrück, neben Sabine Georgi maßgebliche Organisatorin des Basars. An sich durfte jeder der Anbieter nur 70 Artikel zur Verfügung stellen. „Aber in diesem Jahr hat wohl der ein oder andere gemogelt“, sagte Vorderbrück. Denn die Tische im großen Saal sahen verdächtig gut bestückt aus.

Die Standgebühr pro Anbieter betrug fünf Euro. Für alle, die beim Aufbau mithalfen, reduzierte sich die Gebühr jedoch auf 2,50 Euro. Die sich hieraus ergebenden Einnahmen bleiben beim CVJM Wiblingwerde, der sie dann an den Westbund des CVJM zur Unterstützung weltweit angelegter Projekte anlegt.

Sowohl bei den Anbietern wie auch bei den Käufern befänden sich sehr viele „Wiederholungstäter“, so Vorderbrück weiter. Ein Teil der Ware bleibe unverkauft. Außerdem könne durch nachwachsende Kinder noch einmal ein Teil hinzu kommen. Das würde den Anbieter dann veranlassen, auch im Folgejahr wieder mit zu machen.

Die Angebote werden von den Anbietern in Kartons angeliefert, vom CVJM und dessen Helfern übernommen, sortiert und platziert. Nach Beendigung des Basars wird dann umgekehrt verfahren.

Die Anbieter sind daher in der Regel beim Verkauf nicht anwesend. Von den Einkünften des Basars erhält der CVJM einen 15-prozentigen Anteil, der neben den Erlösen aus den Standgebühren an den Westbund abgeleitet wird.

„Eigentlich haben alle Beteiligten Spaß an diesem Basar“, sagt Vorderbrück. „Die Anbieter, weil sie durch den Verkauf einen kleinen Gewinn erhalten. Die Käufer, weil sie hier ordentliche Ware zum kleinen Preis erhalten. Und letztlich natürlich auch der CVJM, der durch den Basar und die dadurch erzielten Erlöse weltweit Hilfsprojekte unterstützen kann“. Gekauft wird, was gefällt. Und in diesem Falle haben eben alle etwas davon.

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