Bürgermeisterin Birgit Tupat erfährt dabei viel

Bürger nutzen Café-Sprechstunde

Birgit Tupat empfängt regelmäßig Bürger bei ihrer offenen Sprechstunde im Bäckerei-Café.  Foto: Hornemann

Nachrodt-Wiblingwerde - Jenseits des Schreibtischs im Amtshaus spricht es sich entspannter. Das stellt Bürgermeisterin Birgit Tupat immer wieder fest, wenn sie zu ihrer offenen Sprechstunde ins Café der Bäckerei Hoberg einlädt.

Mancher Bürger kommt gezielt, andere verstauen erst die Einkäufe und tragen dann ihr Anliegen vor.

Oft kann der kleine Dienstweg beschritten werden, wenn Birgit Tupat im Rahmen der Sprechstunde eine Sorge zu Ohren gekommen ist. „Da erfahre ich, dass eine Straßenlaterne kaputt ist oder eine größerer Stein einen Gehweg blockiert. Montags sage ich im Amtshaus im zuständigen Fachbereich Bescheid, oft erledigt sich dann alles innerhalb weniger Tage. Da bekomme ich auch oft eine Rückmeldung von den Bürgern mit dem Anliegen.“

Birgit Tupat bedauert, dass natürlich nicht jedes Problem so schnell gelöst werden kann. Seit der Umstellung der Trinkwasserversorgung beklagen manche Nachrodter den hohen Härtegrad und den veränderten Geschmack. „Das ist ein Thema, das ich nicht beeinflussen kann. Ich kann mich mit den Stadtwerken in Verbindung setzen, mir bestätigen lassen, dass die Werte nicht gesundheitsschädlich sind und das auch kommunizieren. Aber ich habe das Gefühl, dass es den Menschen wichtig ist, dass ihre Anliegen ernst genommen werden.“

Viele Begegnungen mit Bürgern in der lockeren Caféatmosphäre haben das gezeigt. Die Resonanz auf die Termine ist immer unterschiedlich: Mal kommt ein Gast, der aber sehr ausführlich vorspricht. „Ein anderes Mal hatte ich neun kurze Gespräche hintereinander weg. Auch das ist spannend: Was mich erwartet, weiß ich nie...

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