800 Unterschriften fürs Nachrodter Jugendzentrum

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Rund 800 Unterschriften hat die Bürgerinitiative gesammelt.

Nachrodt-Wiblingwerde - Die Bürgerinitiative zum Erhalt des Jugendzentrums Nachrodter Kurve hat ihr Etappenziel erreicht: Etwa 800 Unterschriften haben die Akteure in nicht ganz drei Wochen gesammelt und im Amtshaus eingereicht. Damit haben sie die Anzahl der benötigten Unterstützer um mehr als ein als die Hälfte übertroffen.

Nachrodt-Wiblingwerde - Die hat ihr Etappenziel erreicht: Etwa 800 Unterschriften haben die Akteure in nicht ganz drei Wochen gesammelt und im Amtshaus eingereicht. Damit haben sie die Anzahl der benötigten Unterstützer um mehr als ein als die Hälfte übertroffen.

„Die breite Zustimmung und Unterstützung, die wir erfahren haben, war sehr beeindruckend“, erklärte am Montag Sylvia Olbrich, zusammen mit Stefan Dresel und Ingo Graetz Initiatorin des Bürgerbegehrens. Diese breite Zustimmung und Unterstützung nehme die Bürgerinitiative nun zum Anlass, ihre Arbeit weiter fortzusetzen und einen Förderverein zu gründen, der den Erhalt und die finanzielle Unterstützung des Jugendzentrums zum Ziel hat. Außerdem sollen die Mitglieder des Fördervereins die Nachrodt-Wiblingwerder Politiker, die Bürgermeisterin, Politiker aus dem Kreis und Vertreter des Kreisjugendamtes zu einem Gespräch einladen. Hier soll noch vor der nächsten Ratssitzung am 31. August über die weiteren Möglichkeiten des Fortbestandes des Jugendzentrumsgesprochen werden. Wichtigstes Thema dürfte dabei die Finanzierung sein.

Für Samstag, 16. August, plant die Bürgerinitiative außerdem ist ein Kinderfest an der Lennepromenade geplant. Zwischen 13 und 18 Uhr soll es an der Rastatt Musik, eine Hüpfburg, ein Kinderprogramm, Bastel- und Spielmöglichkeiten und vieles mehr geben. Waffelbacken und Kuchen, Mit Unterstützung des Cafes Klunterbunt sollen auch frische Waffeln und Kuchen angeboten werden. „Wenn es noch Interessenten gibt, die gern daran teilnehmen und das Programm bereichern möchten, so können die sich gerne melden“, sagt Sylvia Olbrich, die unter Tel. 0 176/21 97 25 64 erreichbar ist.

Sollte übrigens der Rat dem Bürgerbegehren nicht zustimmen und an seinem Beschluss zur Schließung des Jugendzentrums festhalten, wäre der nächste logische Schritt ein Bürgerentscheid – ein Novum in der Geschichte der Doppelgemeinde. Der Bürgerentscheid wird wie eine Wahl durchgeführt: Die Wahlberechtigten werden benachrichtigt, auch eine Briefabstimmung ist möglich. An der Abstimmung können alle Stimmberechtigten, nach derzeitigem Stand also 5120 Wahlberechtigte, teilnehmen. Die Mehrheit entscheidet zwar, allerdings muss diese Mehrheit gleichzeitig 20 Prozent aller Stimmberechtigten ausmachen. Es müssten also mindestens 1024 Stimmberechtigte für den Erhalt des Jugendzentrums stimmen. Wird diese Mindestzustimmung nicht erreicht, ist der Bürgerentscheid gescheitert. Nach Angaben der Organisation „Mehr Demokratie“ scheitert in NRW jedes zweite zum Bürgerentscheid kommende Bürgerbegehren trotz Abstimmungsmehrheit an dieser hohen Hürde.

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