Jugendarbeit auf neue Füße gestellt

Ein Playstation-Turnier JZ „Nachrodter Kurve“. Am Freitag wird hier zunächst mal der Schlüssel umgedreht.

Nachrodt-Wiblingwerde - Die Jugendarbeit in der Gemeinde soll nach der Schließung des Zentrums zum Ende des Jahres auf keinen Fall den Bach runtergehen.

Deshalb begrüßte der Jugendhilfeausschuss des Kreises jetzt die erfolgreichen Vereinbarungen zwischen den Verwaltungen und dem Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Iserlohn, das sich um Präsenz vor Ort kümmern wird. Danach wird der Träger ein Freizeitangebot für Jugendliche im Alter von zwölf bis 20 Jahren konzipieren und sicherstellen. Jeden Freitag werden von 17 bis 21 Uhr die Räume des Jugendzentrums dafür genutzt.

Zusätzlich werden mit personeller Unterstützung des Kreisjugendamtes Projekte zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen – zum Beispiel Mädchenseminare – durchgeführt. Diese Angebote werden auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten stattfinden. Darüber hinaus wird in den Sommerferien ein einwöchiger Ferienspaß durchgeführt. Mit dem Jugendreferat wurde ein anerkannter Partner in der Gemeinde gefunden: Die Kirche betreut die Offenen Ganztagsschulen und die Schulsozialarbeit.

Die Gesamtkosten beziffert der Kreis auf rund 17350 Euro für das kommende Jahr. „Ziel ist, die offene Jugendarbeit in der Gemeinde auf neue Füße zu stellen“, erklärte Eckehard Beck, Fachbereichsleiter Jugend und Bildung beim Kreis. Der Ausschuss begrüßte einstimmig die Konzeption.

Hinsichtlich der jetzt anvisierten Altersgruppe von 12 bis 20 Jahren geht man davon aus, dass es für jüngere Kinder ausreichend andere Freizeitangebote gibt, so Axel Boshamer, Stellvertreter der Bürgemeisterin. Am 4. Dezember wird der letzte Öffnungstag gefeiert.

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