21 Osterfeuer angemeldet

Stockbrottbacken ist angesagt

Nachrodt-Wiblingwerde - 21 Osterfeuer sind schon angemeldet – aber es könnten noch mehr werden. Die Anmeldefrist endet erst am kommenden Freitag, 18. März. Hingehen und mitfeiern ist aber nicht überall möglich. 1000 Gäste, so hofft der Förderverein Gartenhallenbad, kommen zum Holensiepen. Zum fünften Mal wird dort nun ein riesiges Osterfeuer-Fest gefeiert – und zwar am Ostersonntag ab 17 Uhr.

Auf der Wiese hinter dem Gartenhallenbad wird erst das Kinderfeuer entzündet, damit die jüngsten Gäste ihr Stockbrot grillen können. Nach einer ökumenischen Segnung des großen Osterfeuers um 18.30 Uhr beginnt das eigentlich Fest rund um den fünf Meter hohen Holzstapel, den übriggebliebene Tannenbäume vom Tannenhof Tacke bilden. Mittlerweile sind die Bäume entnetzt und werden einen Tag vor dem Fest umgeschichtet. 40/50 freiwillige Helfer sind Ostersonntag im Einsatz, damit alle Gäste an den Pommes-, Glühwein- und Brezel-Ständen sowie am Getränkewagen und am Wertmarken-Verkaufsstand gut versorgt werden.

„Wir kaufen immer so ein, dass wir 1000 Leute beköstigen können“, sagt Christiane Gütting, die zum Arbeitskreis Osterfeuer im Förderverein Gartenhallenbad gehört. Weitere Helfer sind noch gern gesehen. Die Brandwache übernimmt die Feuerwehr. So soll an alles gedacht sein, um ein schönes Familienfest feiern zu können.

Auch in Haste gibt es am Ostersonntag ein Osterfeuer – ebenso beim Boxerclub Obernahmer Land, der schon für Ostersamstag ab 17 Uhr einlädt. Die anderen angemeldeten Feste sind eher privater Natur – in erster Linie Nachbarschaftsfeste.

Ordnungsamtsleiter Axel Boshamer und Gemeindebrandmeister Michael Kling kontrollieren übrigens die Osterfeuer. „Wir fahren vorbei und die meisten sind okay. Aber vor zwei Jahren hatten wir einen Fall, bei dem wir das Feuer dann untersagen mussten. Da waren lackierte Türen und Fensterrahmen, Schamstoff und Teerplatten reingeschmissen worden“, so Boshamer. Dabei müsse bekannt sein, dass Osterfeuer keine Müllentsorgungs-Veranstaltungen sind.

Gemäß des Landes-Immissionsschutzgesetzes ist das Verbrennen von Gegenständen im Freien untersagt, soweit die Nachbarschaft oder die Allgemeinheit hierdurch gefährdet oder erheblich belästigt werden können. Ausnahmen von diesem Verbot sind zum Beispiel Osterfeuer. Hier können geeignete pflanzliche Rückstände, wie zum Beispiel unbehandeltes Holz, Baum – und Strauchschnitt sowie sonstige Pflanzenreste verbrannt werden. Das Verbrennen der Osterfeuer ist nur Ostersamstag und Ostersonntag möglich, keinesfalls am Karfreitag.

Ansprechpartner sind Frau Itzigehl unter Tel. 02352/938332 oder Herr Recker unter Tel. 2352/938333. - sanna

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