Zugführer nimmt Abschied

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Manfred Schwermann und Christian Fuchs sind seit vielen Jahren in der Feuerwehr aktiv und mit dem Ehrenzeichen in Gold, beziehungsweise Silber, ausgezeichnet worden.

Langenholthausen - Aus seinem Amt als Zugführer des Löschzuges 2 ist Brandoberinspektor Ernst-Reiner Schulte auf eigenen Wunsch verabschiedet worden.

Acht Jahre war er in in dieser Position tätig, davor war er als stellvertretender Zugführer aktiv. Erhalten bleibt Schulte der Garbecker Feuerwehr als aktiver Kamerad sowie als Vorsitzender des Fördervereins. Wehrleiter Frank Busche und sein Stellvertreter Oliver Prior übergaben ihm am Samstag im Rahmen des Stadtverbandstages der Wehr in Langenholthausen seine Entlassungsurkunde. Neuer Zugführer ist für sechs Jahre Brandinspektor Frank Severin, sein Stellvertreter Christopher Biehs. Michael Schmale übernimmt das Amt des stellvertretenden Gruppenführers.

Zwei Kameraden wurden für ihren langjährigen Dienst ausgezeichnet: Manfred Schwermann ist seit 35 Jahren aktiv und erhielt das Ehrenzeichen in Gold, Christian Fuchs bekam für 25-jährige Tätigkeit diese Auszeichnung in Silber. Befördert wurden Christopher Biehs und Gerold Vogel zu Brandinspektoren, Michael Schmale zum Brandmeister.

Neu aufgenommen in die Feuerwehr wurden Lara-Maria Krämer, Sarah Morrei, Dennis Roland, Jonas Böhm, Jonas Schwabbauer, Erik Schrimpf, Marcel Danne und Tim Winiarski.

Im Verlauf seines Jahresberichtes erläuterte der Wehrleiter, dass sich die Kameraden in den Einheiten mit 7850 Übungsstunden sowie 1100 Stunden an Fort- und Ausbildung bei der Kreisausbildung und am Institut der Feuerwehr auf dem Laufenden gehalten hätten. Seit dem Stadtverbandstag 2015 wurden die Einheiten zu 183 Einsätzen gerufen, darunter 27 Einsätze für die First Responder, 60 Brandsicherheitswachen und 96 „unterschiedliche Meldebilder“.

Zwölf Mal lösten Brandmeldeanlagen in der Flüchtlingsunterkunft Helle, im Gesundheitscampus und in einem Chemie verarbeitenden Betrieb aus. Den größten Einsatz absolvierten die Helfer im Februar, als mehrere Gäste in einem Eisborner Hotel unter Brechdurchfall litten und in Krankenhäuser gebracht werden mussten.

Mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen stellte Busche die Verbesserung der Gebäudestruktur in Mellen, Garbeck sowie an einem neuen, gemeinsamen Standort für Beckum und Volkringhausen in den Mittelpunkt. Ein weiterer Kraftakt werde die Modernisierung der Fahrzeuge sein. Zwei Löschfahrzeuge sind fast 25 und 30, drei weitere Fahrzeuge circa 20 Jahre alt. Durch den Brandschutzbedarfsplan würden Grundlagen für Ersatzbeschaffungen realisiert. Für 2017 soll ein neues allradbetriebenes Fahrzeug in Eisborn das mittlerweile 25 Jahre alte Vorgängerfahrzeug ersetzen.

Bürgermeister Hubertus Mühling stellte in seinem Grußwort die Jugendarbeit als existentiell für die Zukunft der Feuerwehr heraus. Diese habe sich von einem Bestandteil des Dorflebens zu einer hochspezialisierten Einsatztruppe gewandelt.

Vorbei seien die Zeiten von „größer, höher, weiter“, stellte Kreisbrandmeister Rainer Blumenrath fest. Vielmehr gelte es nun, auf den bereits vorhandenen Ressourcen aufzubauen. Und mit Blick auf das geplante Brandschutz- und Rettungsdienstzentrum des Märkischen Kreises berichtete er, dass die europaweite Ausschreibung für das 13-Millionen-Euro-Projekt begonnen habe.

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