Neuwahlen bei Volkringhausener Jungschützen

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Constantin Mühling wählten die Volkringhausener Jungschützen zum neuen Jugendwart.

Volkringhausen -  Die 36 Volkringhausener Jungschützen haben seit ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorsitzenden, denn Robin Schulz wollte sich aus beruflichen Gründen nach fünf Jahren nicht mehr erneut wählen lassen. Zur Wahl stellte sich hingegen Torben Reuß.

Seine erste Amtshandlung nach der Wahl war es, seinem Vorgänger für insgesamt sieben Jahre Vorstandsarbeit, die ersten zwei davon als stellvertretender Vorsitzender, zu danken.

Höhepunkt in dieser Zeit war für Robin Schulz die im Januar durchgeführte „All for one“-Party. Dafür gab es vom Brudermeister der St. Hubertus-Schützen, Stephan Neuhaus, ein großes Lob. Sowohl Vorbereitung als auch der gesamte Verlauf seien vorbildlich gewesen. Und auch der Erlös mit 19 373 Euro konnte sich sehen lassen. Überwiesen wurde das Geld an Claudius Spelsberg, der nach einem Unfall am Schützenfest-Montag im Rollstuhl sitzt.

Im Amt als erster Kassierer der Jungschützen möchte Claudius Spelsberg weiterhin bleiben, wie Robin Schulz für den an diesem Tag noch in der Reha-Maßnahme verweilenden Volkringhausener mitteilte. Diesem Wunsch kamen die Jugendlichen gerne nach und wählten ihn einstimmig wieder. Unterstützung erfährt er durch den zweiten Kassierer Mario Krutmann sowie Marius Neuhaus.

Neu besetzt wurden die Positionen der Königsoffiziere, denn Torben Reuß schied durch seine Wahl zum Vorsitzenden ebenso aus wie der nicht wieder kandidierende Tim Butterweck. Jetzt sind Alexander Stirnberg und Niklas Neuhaus in diesen Ämtern tätig.

Neuer Jugendbeauftragter für den jetzt als Webmaster tätigen Marius Neuhaus ist Constantin Mühling. Seine Aufgabe wird es sein, Nachwuchs für die Jungschützen zu gewinnen. Angeschafft wird ein neuer Satz Polo-Hemden. Jeder soll nach Vorgaben ein weißes Hemd für den Festzug am Sonntag anziehen, zu dem die Schützenkrawatte getragen werden soll. Wie im vergangenen Jahr werden die Jugendlichen auch diesmal wieder beim „Regio“ als Parcoursdienst tätig sein. Und auch diesmal findet ein Jungschützenfest statt. Gefeiert wird am Mittwoch, 13. Mai, zunächst mit einer Messfeier in der St. Michael-Kapelle.

Allerdings wird diesmal nicht wieder „Zwei für Eins“ angeboten, haben doch die Jungschützen nach Angaben von Robin Schulz damit ganze zwei Hektoliter Bier „verschenkt“. Stattdessen wird sich der Vorstand nun Gedanken über mögliche Sonderaktionen wie kleine Zapfsäulen für Wodka-Energy-Getränke in drei, vier oder fünf-Liter-Gebinden oder aber „Jede 15. Runde ist umsonst“ machen.

Neben dieser Ausrichtung sind die Jugendlichen auch weiterhin aktiv. Sie planen eine Fahrt nach Willingen, außerdem eine Planwagenfahrt für alle und die Teilnahme an einem Fußballturnier zusammen mit den Langenholthausenern.

Von Julius Kolossa

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