Wunschkonzert in der Schützenhalle begeistert

Mehr als 400 Zuhörer zeigten sich angesichts der Leistung der Orchester begeistert. - Fotos: Kolossa

Garbeck - 100 Musiker in drei Orchestern des Musikvereins Amicitia Garbeck sorgten am Samstag für einen Konzertgenuss in der Schützenhalle. Die Auswahl des Programms mit Pop, Musical, Filmmusik, Polka, Walzer, Marsch, Klassik und auch Liedern von Udo Jürgens hat bereits vorher schon Gefallen gefunden.

Nicht nur ausGarbeck, sondern auch aus Langenholthausen, Balve und ausVolkringhausen wurde dieses Konzert mit einem Obolus unterstützt.

Dabei wurden die Wünschenden nicht enttäuscht. Los ging es mit den Jüngsten im Vororchester unter Leitung von Carolin Rath, die mit „Above und Beyond“ sowie „Defying Gravity“ aus dem Musical „Wicked“ den Konzertreigen eröffneten. In der gewohnt roten Tracht nahm dann das Jugendorchester auf der Bühne Platz. Michael Hammecke vertrat kurzfristig Patricia Simon-Wegener am Dirigentenpult. Das Jugendorchester ließ „On Direction in Concert“ und „ Tarzan“ erklingen. Mit „Rolling in the deep“ von Adele wurden die Jugendlichen in den Feierabend entlassen, und mit viel Vorfreude das Große Orchester unter der Leitung von Tobias Schütte erwartet.

Mit dem „Venezia-Marsch“ setzte es erste klangvolle Akzente, gefolgt von „Lux Aurumque“, einem Stück, das ursprünglich für einen A-capella-Chor geschrieben wurde. Und auch mit Johann Strauß mit „Auf der Jagd“ und dem sich anschließenden Shostakovitch mit seiner „Festive Overture“ wussten die Garbecker zu überzeugen. Ganz groß am Euphonium war Michael Jörgens bei „Variants on an Englisch Hymn Tune“ mit seinem Solospiel.

Die Pause war den Musikern und auch den über 400 Zuhörern mehr als gegönnt, denn danach wurden auf der Bühne alle Register gezogen. Mit dem Trumphmarsch aus „Aida“ von Verdi wurde der Auftakt dazu gemacht; danach stand Lezginka aus der Oper „Gayaneh“ auf dem Konzertprogramm. Bekannter war der nachfolgende „Blumenwalzer“ von Tschaikowsky und ein sich anschließender Marsch von John Philip Sousa, der „Thunderer-Marsch“. Latinisch-Mexikanisch wurde es bei der „Second Suite for Band“ von Reed, ganz in Erinnerungen schwelgen konnten danach in der Garbecker Schützenhalle, als die besten Hits von Udo Jürgens gespielt wurden.

Stehender Beifall war der gerechte Lohn für die Instrumentalisten, die hiermit die „höchste Belohnung der Künstler“ entgegen nahmen.

Von Julius Kolossa

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