Vorsitzender Engelbert Prinz von Croy tritt zurück

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Engelbert Prinz von Croy, der Vorsitzende der Balver Schützenbruderschaft, ist am Sonntag zurückgetreten.

Balve -  Der Vorsitzende der St. Sebastian-Schützenbruderschaft, Engelbert Prinz von Croy, ist am Sonntag zurückgetreten. Er habe den Vorstand am frühen Nachmittag darüber informiert, dass er sein Amt mit sofortiger Wirkung zur Verfügung stelle, berichtete Detlev Siewers, einer seiner Stellvertreter.

Er habe sich nach sieben Jahren an der Spitze der Bruderschaft zu diesem Schritt entschlossen, da ihm Geschäftsführer Martin Terbrüggen während der Jahreshauptversammlung am Samstag öffentlich in den Rücken gefallen sei (wir berichteten). In diesem Rahmen war der geplante Umbau des Schützenheims ein wichtiges Thema. Terbrüggen hatte den Entwurf der Architekten und Ingenieure „Otte - Nöcker - Partner“ – diesen favorisierten Vorstand und Bauausschuss – während der Versammlung scharf kritisiert. Der Geschäftsführer warb für einen Entwurf des Balver Architekturbüros Peter Pötter.

Beschlossen wurde schließlich, dass noch einmal eine außerordentliche Versammlung einberufen werden soll, in deren Rahmen sich die Schützen dann für einen Entwurf entscheiden sollen. Dabei solle es auch bleiben, sagte Siewers gestern: „Allerdings eilt die Entscheidung nicht, da der Baubeginn erst im November sein soll.“

„Mich hat dieser Rücktritt persönlich sehr überrascht“, stellte Siewers fest. Noch am Sonntag habe sich der Vorstand kurz geschlossen, für Montagabend war ein Vorstands- und Beiratstreffen anvisiert.

Gemeinsam mit Wilfried Schweitzer, der bisher ebenfalls als stellvertretender Vorsitzender fungiert hat, werde er nun kommissarisch den Vorsitz übernehmen: „Wir müssen nichts übers Knie brechen. Es läuft alles weiter“, sagte Detlev Siewers. Aller Voraussicht nach werde der kommissarische Vorstand bis zur Jahreshauptversammlung 2017 aktiv bleiben. „Dann hätte Engelbert Prinz von Croy ohnehin zur Wahl gestanden und wahrscheinlich nicht noch einmal für eine weitere Amtszeit zur Verfügung gestanden“, berichtete Siewers. Und bis dahin werde es auch gelingen, einen geeigneten Kandidaten zu finden.

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