Volksbank kehrt nach Langenholthausen zurück

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Die Kundenberater der Volksbank in Balve, Anika Häring und Markus Müller, sowie Christoph Tyralla (rechts), Abteilungsdirektor der Bank für Neuenrade/Balve, freuen sich darüber, dass die Volksbank nach Langenholthausen zurückkehren kann.

Langenholthausen - „Wir sind wieder in Langenholthausen“, stellte Markus Müller von der Volksbank Balve am Dienstag das neue Beratungsangebot seines Geldinstituts vor. Ab dem 3. August können in der Sokola.de nach Terminvereinbarung mit ihm und seiner Kollegin Anika Häring dort Beratungsgespräche geführt werden.

Dafür steht das alte Schulleiterbüro zur Verfügung. Markus Müller: „Uns braucht keiner zu suchen, wir nehmen den Kunden am Eingang in Empfang.“ Auf die Idee, sich wieder in der Fläche anzusiedeln, kam die Volksbank bei einer Führung vom Arbeitskreis Sokola.de im März. Christoph Tyralla, Abteilungsdirektor der Volksbank Neuenrade/Balve: „Hier steckt Potential drin.“

Während woanders aus wirtschaftlichen Gründen die Filialen nach und nach geschlossen werden, stellten Christoph Tyralla und seine beiden Balver Kollegen Anika Häring und Markus Müller schnell fest, dass in Langenholthausen wieder Bedarf bestehen würde. Selbstverständlich ist das nicht: War doch die Volksbank bis vor etwa zehn Jahren noch hier fest vor Ort. Die inzwischen privat genutzte Immobilie neben „Habbel“ lässt noch die Architektur eines Geldhauses der 70-er Jahre erahnen.

Zeitlich unbefristeter Mietvertrag

Die Wege des Geldinstituts führen jetzt dahin zurück, wo bis vor einem Jahr noch gelernt wurde. Seit den Sommerferien 2014 ist die Grundschule geschlossen, und wird vom Arbeitskreis Sokola.de bewirtschaftet. Für diesen freuen sich Ulrike Schwartpaul, Robin Vorsmann und Antonius Allhoff über den neuen Mieter. Zeitlich unbefristet läuft der Mietvertrag für dieses Pilotprojekt, bei dem die Banker keine festen Präsenszeiten vorhalten, sondern nur nach Vereinbarung.

Gespannt sind die Finanzexperten, wie dieses sich nun entwickelt, denn hiermit bewegen sie sich auf völlig neuen Wegen. Christoph Tyralla: „Bisher hatten wir an anderen Standorten keine Möglichkeiten hierfür.“ Alle Türen geöffnet hat dafür die Geschäftsführung, die nicht nur grünes Licht gegeben, sondern auch einen mobilen Arbeitsplatz angeboten hat, so dass die technischen Voraussetzungen wie in einer Filiale gegeben sind. Markus Müller schränkt das Angebot aber ein: „In der Sokola.de werden keine Ein- oder Auszahlungen abgewickelt.“

Am mobilen Arbeitsplatz bereits eingerichtet

An ihrem neuen Arbeitsplatz in der alten Schule haben sich er und seine Kollegin Anika Häring bereits eingerichtet. Dabei sind sie mit mobiler Technik darauf eingestellt, bei ab 2016 erforderlichen „Umzügen“ durch anstehende Umbauarbeiten jeden Raum der Sokola.de als Büro nutzen zu können. Markus Müller erkenne in diesem Projekt einen Schritt, der wieder in die Fläche zurück führen würde. Und Christoph Tyralla meint: „Letztlich entscheidet der Kunde, wo Filialen entstehen.“

Beratungstermine mit den Mitarbeitern der Volksbank können in der Geschäftsstelle in Balve unter Tel. 02375/91690 vereinbart werden.

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